Freitag, 06. Dezember 2019

Lipomastie – aktiv gegen die Männerbrust

16. März 2019 | noch keine Kommentare | Kategorie: Gesundheit, Ratgeber, Vermischtes

Lipomastie ist für die meisten Männer eine große Belastung.
Foto: Pixabay/Pexels/free

Immer mehr Männer sind von einer Lipomastie betroffen. Die Gründe sind mannigfaltig und reichen von falscher Ernährung, über Bewegungsmangel bis zu hormonellen Störungen. Unter den Betroffenen sorgt die Männerbrust zunehmend für eine psychische Belastung. Dabei gibt es vielfältige Möglichkeiten, die Lipomastie dauerhaft zu bekämpfen.

Lipomastie: Was ist das eigentlich?

Circa 50 Prozent aller Männer leiden an einer vergrößerten Brust. Häufig handelt es sich um eine Lipomastie. Die Brustvergrößerung ist durch eine erhebliche Ansammlung von Fett bedingt. Oftmals zählen Übergewicht oder Fettsucht zu den relevanten Parametern einer sogenannten Fettbrust. Bedingt durch beruflichen Bewegungsmangel, falsche und unzureichende Ernährung aufgrund der gesellschaftlichen Schnelllebigkeit, sowie der zunehmenden Bequemlichkeit, steigt die Tendenz der von Lipomastie betroffenen Männer kontinuierlich an. Positiv jedoch: Wird das Gewicht reduziert, verringert sich auch das Brustvolumen.

Charakteristisch für eine Lipomastie ist der deutlich hervortretende Brustansatz. Prinzipiell können eine Brust oder beide Brüste betroffen sein. Von der Fettbrust abzugrenzen ist die sogenannte Gynäkomastie, welche oft durch Testosteronmangel verursacht wird. Hierbei handelt es sich um eine gutartige, hormonell bedingte Vergrößerung des Drüsengewebes innerhalb der männlichen Brust.

Im Vergleich lässt sich bei der Lipomastie kein Drüsengewebe ertasten. Da die Gynäkomastie und Lipomastie auf dem ersten Blick nur schwer unterscheidbar sind, wird häufig von einer Pseudogynäkomastie gesprochen. Darüber hinaus gibt es Mischtypen, bei denen sowohl eine Lipomastie wie auch eine Gynäkomastie vorliegen. In diesem Fall handelt es sich um eine Lipogynäkomastie. Eine detaillierte Diagnose kann generell nur durch einen spezialisierten Facharzt erfolgen.

Gründe für eine Lipomastie, Pseudogynäkomastie und Gynäkomastie

Die Ursachen einer Brustvergrößerung bei Männern sind sehr individuell. Zum einen besteht die Möglichkeit einer Fettverteilungsstörung. Hierbei werden Fettzellen an bestimmten Körperstellen übermäßig eingespeichert. Betroffene können beispielsweise einen sehr massiven Oberkörper und einen vergleichsweise schlanken unteren Körperbereich haben.

Bei einer krankhaften Verteilungsstörung sind ein Gewichtsverlust und entsprechende Diäten in der Regel ohne Erfolg. Neben einer gestörten Fettverteilung kann eine Adipositas ursächlich für eine Lipomastie sein. Gleiches gilt für starkes Übergewicht. Ist die Männerbrust durch Adipositas oder Übergewicht bedingt, schaffen Diäten, Sport und Gewichtsverlust Abhilfe.

Handelt es sich bei der vergrößerten Brust um eine Gynäkomastie oder Lipogynästomastie, findet sich die Ursache häufig in einem Testosteronmangel.

Aktiv gegen die Männerbrust

Für betroffene Männer gibt es unterschiedliche Möglichkeiten, die Männerbrust zu reduzieren. Im Falle einer reinen Lipomastie besteht die Möglichkeit einer Diät in Kombination mit sportlicher Aktivität. Beides reduziert vorhandenes Fettgewebe, so dass die Betroffenen ihre Männerbrust loswerden.

Im Fall einer Fettverteilungsstörung oder einer gravierenden Adipositas können weitere Maßnahmen, wie eine Fettabsaugung notwendig sein. Sofern die Männerbrust einer hormonellen Störung und im Besonderen einem Testosteronmangel geschuldet ist, bieten sich verschiedene Präparate an, mit denen der Testosteronspiegel in Einklang gebracht wird.

Bei Testosteron handelt es sich um ein Sexualhormon, um das männliche Geschlechtshormon. Ein Mangel ist mit verschiedenen Symptomen verbunden. Hierzu zählt beispielsweise eine Abnahme der Muskelmasse, Störungen der Sexualität, eine verringerte Körperbehaarung oder sogar Depressionen und Stimmungsschwankungen.

Die Ausbildung einer Brust beim Mann ist durch einen Mangel an dem Geschlechtshormon ebenfalls möglich. Ein Ausgleich führt in der Regel zum Abklingen der Symptome.

 

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