Samstag, 26. September 2020

Fettleibigkeit: 2.000 Ärzte schreiben Brief an Bundesregierung

2. Mai 2018 | 1 Kommentare | Kategorie: Nachrichten, Politik

Immer mehr Menschen in Insudtrieländern sind schwer übergewichtig.
Foto: Pixabay/cocoparisienne / CC0 Creative Commons

Berlin  – Die Verbraucherorganisation Foodwatch, die Deutsche Diabetes Gesellschaft, der Berufsverband der Kinder- und Jugendärzte sowie 2.000 Ärzte haben einen Offenen Brief an die Bundesregierung geschrieben.

In dem Brief fordern die Unterzeichner die Bundesregierung dazu auf, wirksame Maßnahmen gegen Fehlernährung einzuführen.

Es sei höchste Zeit, dass Bundeskanzlerin Angela Merkel und die zuständigen Minister „ernst machen“ mit der Prävention von Fettleibigkeit, Diabetes und anderen chronischen Krankheiten, heißt es in dem Brief, den auch ein breites Bündnis aus 15 Ärzteverbänden, Fachorganisationen und Krankenkassen unterstützt.

„Gesundheit ist ein Mix aus Eigenverantwortung, Aufklärung und gesellschaftlichen Regeln. Deshalb ist es höchste Zeit für eine wirksame Zuckersteuer, konsequente Werbeverbote und eine sinnliche und humorvolle Vermittlung von Gesundheitskompetenz in den Schulen“, sagte der Arzt und Wissenschaftsjournalist Eckart von Hirschhausen der „Bild“.

Laut einer Studie des Robert-Koch-Instituts gelten 15,4 Prozent der Kinder und Jugendlichen von drei bis 17 Jahren als übergewichtig oder adipös, 5,9 Prozent aller untersuchten Kinder als definitiv adipös.

Bei den Erwachsenen gelten 67 Prozent der Männer und 53 Prozent der Frauen als übergewichtig oder adipös. Der Offene Brief soll am Mittwoch im Haus der Bundespressekonferenz vorgestellt werden.  (dts Nachrichtenagentur)

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Ein Kommentar auf "Fettleibigkeit: 2.000 Ärzte schreiben Brief an Bundesregierung"

  1. KlausMichael sagt:

    „wirksame Maßnahmen gegen Fehlernährung einzuführen.“
    Also wieder Verbote da der Bürger ja nicht selbständig denken kann.
    Vielleicht sollte man die soziale Schicht beachten in der Fettleibigkeit durch Fehlernährung verstärkt auftritt. Da bringen weder Verbote noch Aufklärung etwas.

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