
Landrat Dietmar Seefeldt (re.) und der Persönliche Referent des Landrats Heiko Pabst mit Oberstleutnant Wolfgang Eder (2.v.li.) und dem stellvertretenden Ausbildungsleiter Andreas Lentz (3.v.re.) sowie den beiden Auszubildenden Dennis Wolfer und Franziska Doll.
Foto über KV SÜW
Bad Bergzabern – Landrat Dietmar Seefeldt besuchte Mitte Mai die Ausbildungswerkstatt der Bundeswehr in Bad Bergzabern und wurde vor Ort vom Leiter des Elektronikzentrums, Oberstleutnant Wolfgang Eder, und dem stellvertretenden Ausbildungsleiter, Andreas Lentz, über die Ausbildung und die Einrichtung informiert.
Die Ausbildungswerkstatt ist dem Elektronikzentrum der Bundeswehr (EloZBw) angegliedert. Zurzeit umfasst die Ausbildungswerkstatt rund 100 zivile Auszubildende und mehrere hauptamtliche Ausbilder. Jedes Jahr nimmt die Ausbildungswerkstatt 24 neue Auszubildende an, um diese dann innerhalb von dreieinhalb Jahren zu Elektronikern für Geräte und Systeme auszubilden.
„Ich finde es bemerkenswert, mit welchem Engagement und mit welcher Qualität die Auszubildenden hier betreut werden. Es ist äußerst wichtig, dass es solche Ausbildungswerkstätten in unserer Region gibt. Sie bieten nicht nur den Auszubildenden ein sehr gutes Ausbildungsangebot, sondern bereichern auch unseren Landkreis mit kompetenten Fachkräften.“, so Landrat Dietmar Seefeldt.
„Wir sind sehr stolz auf unsere Ausbildung und können auch von uns behaupten, dass wir, was die Qualität unserer Ausbildung angeht, einiges zu bieten haben.
Das erkennt man daran, dass einige unserer Ehemaligen hohe Posten in der freien Wirtschaft erreicht haben“, erklärte der stellvertretende Ausbildungsleiter Andreas Lentz.
Das Elektronikzentrum der Bundeswehr in Bad Bergzabern entstand bereits 1963, da in Bad Bergzabern ein Instandsetzungswerk der Bundeswehr mit hohem Elektronikanteil aufgebaut werden sollte. Da in der Region jedoch wenige Fachkräfte zu finden waren, wurde kurzerhand eine eigene Ausbildungswerkstatt geschaffen, um dem Fachkräftemangel entgegenzuwirken.
Auch an der Ausbildungswerkstatt ist die Digitalisierung nicht spurlos vorbeigegangen. Zählten früher noch Funkgeräte und Computer der ersten Generation zu den Ausbildungswerkzeugen, so findet man heute nur noch Geräte auf dem technisch neusten Stand in mehreren Computerräumen.

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