Landau. Es darf gekickt werden! Das Kunstrasenkleinfeld auf dem Sport- und Freizeitcampus der Stadt Landau steht ab sofort auch Freizeitfußballern zur Verfügung.
Diese dürfen den Platz montags bis freitags von 9 bis 17.30 Uhr sowie samstags und sonntags von 9 Uhr bis zum Einbruch der Dämmerung nutzen. Wochentags nach 17.30 Uhr bleibt das Kunstrasenkleinfeld weiter den Jugendmannschaften der Landauer Sportvereine vorbehalten.
Gemeinsam mit Stefan Pfirmann, Leiter des Sachgebiets Sport beim städtischen Amt für Schulen, Kultur und Sport, hat Bürgermeister Dr. Maximilian Ingenthron den Kunstrasenplatz jetzt der Öffentlichkeit übergeben.
Der Sportdezernent erinnerte an einen seiner ersten Termine im Amt des Bürgermeisters: Im Januar 2016 war der Sport- und Freizeitcampus offiziell an die Stadt übergeben worden. „Heute ist das Gelände mit seinen vielfältigen sportlichen Nutzungen nicht mehr aus Landau wegzudenken und wird rege angenommen“, konstatiert Dr. Ingenthron. „Besonders die beiden Kunstrasenplätze sind bei Vereinen und Schulen äußerst beliebt. Es gibt Zeiten, an denen sich Hunderte Kinder und Jugendliche auf dem Areal tummeln.“
Während das große Kunstrasenspielfeld weiter den „Profis“ vorbehalten bleibt, hat die Stadtverwaltung das 40 mal 32,50 Meter große, mit Kork verfüllte Kleinfeld nun für Freizeitfußballer, die sich mit Freunden zum Kicken verabreden, freigegeben.

Bürgermeister und Sportdezernent Dr. Maximilian Ingenthron (r.) übergab das Kunstrasenkleinfeld auf dem Sport- und Freizeitcampus gemeinsam mit Stefan Pfirmann, dem Leiter des Sachgebiets Sport beim städtischen Amt für Schulen, Kultur und Sport, jetzt der Öffentlichkeit.
Foto: ld
Möglich wurde das durch das Aufstellen eines Zauns, der die beiden Felder voneinander trennt, informiert Stefan Pfirmann. „Der Bedarf ist vorhanden“, so Pfirmann, der das städtische Sportgelände auf dem früheren Landesgartenschauareal betreut. „Wir gehen davon aus, dass das Kunstrasenkleinfeld rege von Freizeitkickern genutzt wird.“ Sollte sich herausstellen, dass das Feld durch die neue Regelung verschmutzt oder gar beschäftigt werde, müsse man nachbessern, betont Pfirmann. Die Stadt bitte die Fußballer darum, den Platz pfleglich zu behandeln.
„Ich bin überzeugt, dass wir eine akzeptable Lösung für alle Beteiligten gefunden haben“, ist sich Bürgermeister Dr. Ingenthron sicher. „Der Vereinssport hat weiterhin Vorrang, allerdings wollen wir durch die Öffnung den vielen sportbegeisterten Freizeitkickern die Möglichkeit geben, das tolle Kunstrasenkleinfeld zu nutzen.“
Als Sportdezernent sei er froh und dankbar, dass es in Landau viele Kinder und Jugedliche gebe, die sich sowohl im Verein als auch in der Freizeit sportlich betätigen und mit Begeisterung die Sportstätten in der Stadt nutzen würden, so Dr. Ingenthron. (ld)

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