Mittwoch, 16. Oktober 2019

Stadt Landau geht bei Bundesfördermitteln leer aus – Bau der Sporthalle West wird planmäßig fortgesetzt – Anbau soll später realisiert werden

13. April 2019 | noch keine Kommentare | Kategorie: Allgemein, Landau, Sport Regional

Großprojekt: Im Sommer vergangenen Jahres fiel der Startschuss für den Bau der Sporthalle West in Landau.
Foto: Pfalz-Express/Ahme

Landau. Man kann nicht immer gewinnen: Der Haushaltsausschuss des Bundestags hat am Mittwoch über die Verteilung von Fördergeldern im 200-Millionen-Euro-Sonderprogramm für kommunale Einrichtungen entschieden – und die Stadt Landau mit ihrer Sporthalle West nicht berücksichtigt.

Stattdessen werden aus der Südpfalz die Projekte Kalmitbad Maikammer und Bienwaldstadion Kandel gefördert. „Wir sind natürlich enttäuscht, sehen die in Berlin gefallene Entscheidung aber sportlich und gratulieren den Verantwortlichen aus Maikammer, Kandel und den beiden Landkreisen“, so Oberbürgermeister Thomas Hirsch. Für Landau gelte es nun, den Blick nach vorne zu richten, betonen OB Hirsch und Bürgermeister und Sportdezernent Dr. Maximilian Ingenthron.

„Der Bau der Sporthalle West geht planmäßig weiter“, informieren Hirsch und Dr. Ingenthron. Das städtische Gebäudemanagement habe das Hallengebäude so geplant, dass der optional vorgesehene Anbau mit weiteren Funktional- und Zuschauerräumen auch noch zu einem späteren Zeitpunkt realisiert werden könne. Mit den zusätzlichen Geldern des Bundes wollte die Stadt Landau hier eine weitere Besuchertoilettenanlage, ein Außengerätelager, Nebenräume für eine Bewirtung und weitere Zuschauerbereiche realisieren.

Schwerer wiegen die fehlenden Fördermittel für den Bau eines unmittelbar an die Sporthalle West angrenzenden Kunstrasenplatzes. „Hier müssen wir andere Finanzierungswege einschlagen und haben erst kürzlich in einem Schreiben an das Land Rheinland-Pfalz noch einmal dargestellt, dass der Platz nicht nur für den Vereins-, sondern auch für den Schulsport in Landau unabdingbar ist“, so OB Hirsch, der verspricht: „Wir arbeiten konsequent weiter an der Modernisierung unserer Sportanlagen.“

Und auch Sportdezernent Dr. Ingenthron betont: „Der Stadt Landau liegt ihre Sport- und Vereinslandschaft sehr am Herzen – das zeigt nicht zuletzt der Sportstättenentwicklungsplan, den wir in enger Abstimmung mit den Schulen und Vereinen haben erstellen lassen, um unsere Sportstätten an den tatsächlichen Bedarf und die modernen Anforderungen des Schul- und Vereinssports anzupassen.“ Der Kunstrasenplatz sei vor allem für die Kinder und Jugendlichen, die so engagiert in den Vereinen ihrem Sport nachgingen, und für eine erfolgreiche Nachwuchsarbeit in den Vereinen unglaublich wichtig, ist sich die Stadtspitze einig.

 

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