
Ein Defibrillator für die Sporthalle am Ebenberg: GML-Werkleiter Michael Götz (v.l.n.r.), Sportdezernent Dr. Maximilian Ingenthron und der Leiter des Sachgebiets Sport Daniel Wittmann beim Vor-Ort-Termin.
Quelle: Stadt Landau
Landau. Manchmal entscheiden Momente über Leben und Tod – besonders dann, wenn es um Probleme mit dem Herzen geht.
Aus diesem Grund hat die Stadtverwaltung jetzt zwei Defibrillatoren angeschafft, die künftig in der Sporthalle am Ebenberg und der Sporthalle West zur Verfügung stehen.
Sportdezernent Dr. Maximilian Ingenthron betont die Bedeutung der Geräte im Ernstfall. „Der plötzliche Herzstillstand ist eine der häufigsten Todesursachen. Je schneller geholfen werden kann, desto größer ist die Überlebenschance der Betroffenen. Mit den automatisierten Defibrillatoren, die so entwickelt sind, dass sie auch von Laien bedient werden können, schaffen wir die Möglichkeit zur unkomplizierte Hilfe, bis ein Rettungswagen eintrifft“.
Defibrillatoren sind an vielen öffentlichen Orten zu finden und in Deutschland mit einem grünen Schild, das ein Herz, einen Blitz und ein Kreuz zeigt, gekennzeichnet. Auch der Standort der neuen Defibrillatoren im Eingangsbereich Sporthalle am Ebenberg und der Sporthalle West sind mit entsprechenden Hinweisschildern kenntlich gemacht.
In Landau gibt es Defibrillatoren etwa auch im Bürgerbüro des Rathauses, im Erdgeschoss des Verwaltungsgebäudes in der Friedrich-Ebert-Straße 3 und in der Turnhalle des Schulzentrums Ost.
Die beiden sogenannten automatisierten, externen Defibrillatoren, kurz AED, in der Sporthalle am Ebenberg und der Sporthalle West sind mit einer SOS-Taste ausgestattet, die eine direkte Verbindung zur Notrufzentrale herstellt.
Außerdem verfügen die Geräte über ein farbiges, interaktives Display, das die Helferinnen und Helfer Schritt für Schritt per Videoanweisung durch die Maßnahmen der Ersten Hilfe führt. Sie stehen künftig allen zur Verfügung, die die Hallen oder die dazugehörigen Sportplätze nutzen.
„Hoffen wir, dass die Geräte nie gebraucht werden. Aber wir sind jetzt für den Fall der Fälle gerüstet“, so Bürgermeister Dr. Ingenthron.

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