Dienstag, 22. Januar 2019

Karlsruher OB Mentrup hält an Klage gegen Zweite Rheinbrücke fest – CDU-Abgeordnete: „unverantwortlich“

11. Januar 2019 | 2 Kommentare | Kategorie: Kreis Germersheim, Kreis Südliche Weinstraße, Landau, Nordbaden, Politik regional

Arbeiten auf der bestehenden Rheinbrücke.
Foto: Pfalz-Express

Der Karlsruher Oberbürgermeister Dr. Frank Mentrup (SPD) hält an der Klage gegen die Zweite Rheinbrücke fest. Dies geht aus einer Antwort an die CDU-Abgeordneten aus der Südpfalz und dem Raum Karlsruhe hervor.

Die Bundestagsabgeordneten Thomas Gebhart, Axel Fischer und Ingo Wellenreuther sowie der Landtagsabgeordneten Martin Brandl, Sylvia Felder, Ulli Hockenberger, Joachim Kößler, Christine Neumann-Martin und Tobias Wald hierzu: „Die Klage der Stadt Karlsruhe ist unverantwortlich. Wir fordern einen möglichst schnellen Bau der Zweiten Rheinbrücke. Die Position des Karlsruher Oberbürgermeisters und der aktuellen Mehrheit im Stadtrat ist unverantwortlich. Die Klage der Stadt Karlsruhe kann den dringend notwendigen Bau weiter verzögern. Deswegen haben wir in einem Brief an Oberbürgermeister Mentrup diesen aufgefordert, die Klage gegen die Zweite Rheinbrücke zurückzuziehen.“

Mentrup verweist in seinem Antwortbrief darauf, dass die Stadt Karlsruhe ihre Interessen nicht angemessen berücksichtigt sehe.

Die CDU-Politiker kritisieren das Vorgehen des Karlsruher Oberbürgermeisters: „Nicht erst seit Beginn der Ertüchtigung der bestehenden Rheinbrücke haben wir massive Verkehrsprobleme. Nur der Bau einer Zweiten Rheinbrücke inklusive einer Anbindung an die B36 wäre eine dauerhafte Verbesserung der seit langer Zeit kritischen Situation. Es ist bedauerlich, dass sich der Oberbürgermeister der Stadt Karlsruhe mit seiner Mehrheit im Stadtrat weiter gegen das Projekt stellt. Die Last tragen die Menschen in der Südpfalz und in Karlsruhe.“

 

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2 Kommentare auf "Karlsruher OB Mentrup hält an Klage gegen Zweite Rheinbrücke fest – CDU-Abgeordnete: „unverantwortlich“"

  1. GGGGGGKKKKKEEEE sagt:

    Wenn es darauf ankommt endet Europa am Rhein. Menschen die arbeiten sind im Gegensatz zu Aslytouristen in Baden-Württemberg nicht willkommen.

    Aber es gibt ja eine Alternative: DIe unzuverlässigste Bahn aller Zeiten, besetzt mit Migranten unbekannter Herkunft und Absicht.

  2. Hans Georg Sattler sagt:

    Bei der Diskussion um die zweite Rheinbrücke wird die Erfordernis einer leistungsfähigen Fortführung auf Karlsruher Seite zu wenig beachtet. Der Westteil der Stadt Karlsruhe hat keine leistungsfähige Anbindung an A5/A8. Eine alleinig Anbindung der zweiten Rheinbrücke an die B36 würde diese zwischen Anbindung und Südtangente in einen fürchterlichen Kollaps stürzen. Die Fortführung in einer Ost-/Westtransversale ist unbedingt erforderlich. Seit Jahrzehnten steht schon auf Neureuter Gemarkung eine wunderschöne Brücke dafür.

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