
Jubel bei den Siegern. Foto: v. privat
Hagenbach / Jockgrim – Zwei Jahre hintereinander waren die Turnerinnen und Turner der Grundschule Hagenbach die Sieger bei den Kreismeisterschaften. Dieses Mal mussten sie sich allerdings mit dem vierten Platz zufrieden geben. Den ersten Platz holte sich die Grundschule Jockgrim vor Hatzenbühl und der Dammschule Wörth.
Trotz der lautstarken Unterstützung ihrer Mitschüler von der voll besetzten Tribüne in ihrer Sporthalle reichte es nicht für ganz vorne. Der betreuende Lehrer Jochen Hellmann – selbst früher aktiver Handballer des TSV Kuhardt – war etwas enttäuscht. „Wir hätten es eigentlich besser gekonnt, an den Geräten waren wir auch gut, aber die Synchronübungen (Schattenrollen und Hockwenden) waren unser Problem.“
Die Hagenbacher Schulleiterin Daniela Freire war auch wie immer präsent. „Natürlich hätte ich nichts dagegen gehabt, wenn unsere Mannschaft wieder gewonnen hätte. Aber ich habe mich vor allem über die Wertschätzung der Teilnehmer untereinander sehr gefreut“, sagte sie bei der Siegerehrung und verteilte auch die Medaillen mit.
Im Vorjahr waren die Abstände auf den ersten Plätzen noch ganz knapp. Dieses Mal siegte Jockgrim mit 263 Gesamtpunkten – die Hagenbach letztes Jahr genau auch erreicht hatte – vor Hatzenbühl mit 260,25 Punkten, Wörth mit 255,75 und Hagenbach mit einem Punkt weniger (254,75).
Die Betreuerin der Jockgrimer Mannschaft, Kathrin Diehlmann war sehr erfreut über den Sieg. „ Es hat alles gut geklappt“, meinte sie, die selbst aktiv beim TV Landau turnte und seit ihrem 18.Lebensjahr dort Übungsleiterin für die Jugend im Gerätturnen ist. Als Kampfrichterin am Sprung hatte sie Lucia Weber dabei, die nach ihrem Abitur am Europa Gymnasium Wörth ein FSJ absolviert. Sie ist selbst Turnerin und in Rheinzabern als Trainerin für Kinder tätig.
Floriane Marz, die seit Jahren Betreuerin der Turnmannschaft von Hatzenbühl ist, freute sich über den 2.Platz – „Ich hätte aber nichts gegen den Sieg gehabt. Schließlich sind alle Schüler auch aktive Turnerinnen und Turner.“ Die Mannschaft hatte auch ihr großes Glücksschaaf „Hatzi“ dabei und nahm es von Gerät zu Gerät mit.
So sah es auch Dominique Hartmann, der Schulsportfachberater im Kreis Germersheim, der alle Sportwettkämpfe der Grundschulen organisiert und vor Ort für die Durchführung verantwortlich ist. Schließlich ist er auch der Schulleiter von Hatzenbühl.
Unterstützt wurde er bei der Auswertung von Emma Trauth, die die 11.Klasse im Pamina Schulzentrum in Herxheim besucht und ein zweiwöchiges Praktikum in der Grundschule Hatzenbühl absolviert. Als Kampfrichterin war aus Hatzenbühl Marie-Cathrin Werling am Boden im Einsatz.
Die betreuende Lehrerin der Dammschule, Svenja Fischer war nach dem 2.Platz im Vorjahr auch mit dem 3.Platz zufrieden. „Ich hatte drei Nicht-Turner dabei. Zwei Jungens haben eigentlich noch nie geturnt.“
Von zehn Turnerinnen und Turnern kommen acht in die Wertung. In jeder Mannschaft müssen mindestens drei Jungen aktiv dabei sein. Die höchste Wertung sind sieben Punkte, so dass eine Mannschaft maximal jeweils 56 Punkte an den Geräten Reck, Boden, Sprung und Barren erreichen kann. Rollen und Hockwenden werden mit weniger Punkten bewertet.
So meinte auch Schulleiter Jochen Werling von der Grundschule Rheinzabern, die den 7.Platz hinter Lingenfeld und Leimersheim vor Neuburg, das zum ersten Mal wieder dabei war, belegte: „Dabei sein ist alles.“ Er nimmt mit seiner Schule fast an allen Schulwettkämpfen teil. Zum zweiten Mal nahm Leimersheim teil. Für den erkrankten Lehrer Patrick Richter betreute Praktikant Noah Gschwind seine Mannschaft.
Ein großes Lob gebührte einmal mehr Peter Heilmann, der den Wettkampf wieder mit organisiert hatte, beim Auf- und Abbau der Geräte zuständig und als Kampfrichter aktiv war. Zudem war er abermals beim Training des Hagenbacher Teams maßgebend beteiligt. Er ist seit 1990 Vorstand und seit zehn Jahren vorher schon Übungsleiter beim TV Hagenbach. „Ich mache das doch immer wieder gerne, wenn man so lange mit dem Turnen verbunden ist.“

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