Freitag 10.April 2026

Grundschule Rülzheim neuer Handballmeister der Grundschulen im Kreis Germersheim 

Organisationsleitung musste umbesetzt werden

24. November 2025 | Kategorie: Kreis Germersheim, Sport Regional

Die Sieger.
Foto: v. privat

Kreis Germersheim –  Neuer Handballmeister der Grundschulen im Kreis Germersheim ist die Grundschule aus Rülzheim. Sie war in den letzten Jahren nicht dabei, siegte aber bei 21. Handballturnier in der Rheinberghalle in Kuhardt überraschend. Sie verzeichnete sieben Siege und ein Unentschieden auf dem Weg zum Meistertitel.

Nach dem Sieg gegen die als Mitfavorit gehandelte Dammschule Wörth war klar, dass die von Lehrerin Rebecca Feierabend (spielte selbst in Kuhardt) betreute Mannschaft bei der Titelvergabe mitsprechen würde.

Schulsportfachberater Dominique Hartmann, der seit Jahren sämtliche Sportturniere der Grundschulen organisiert und leitet, ist derzeit wegen eines Unfalls nicht dienstfähig. Werner Schmalz, Vertreter der Fritz-Walter-Stiftung, der bei allen Turnieren mit ihm zusammenarbeitet, war bei einer Veranstaltung seiner Stiftung unterwegs.

Hartmann erinnerte sich an den ehemaligen inzwischen 80-jährigen Lehrer Volker Buchenberger, der vor 20 Jahren das erste Handballturnier der Grundschulen in Hagenbach durchgeführt hatte und bei den Leichtathletikwettkämpfen stets im Einsatz ist.

Für den Zeitnehmertisch sprang kurzfristig Noah Gschwind, Fußballer in Rheinzabern, wohnend in Kuhardt, ein. Der Pädagogikstudent ist gerade in Leimersheim als PES-Kraft eingesetzt, wo Patrick Richter Lehrer und immer bei den Turnieren dabei ist. Dieser war schon Geschwinds Lehrer an der IGS Rheinzabern und später in Kuhardt, wo er ein FSJ-Jahr absolvierte. Als Gschwind zur Uni nach Landau weg musste, löste ihn Volker Wettstein, der frühere aktive Handballer aus Kuhardt am Zeitnehmertisch ab.

Mit im Rennen um den Titel waren von den acht teilnehmenden Teams neben Rülzheim noch Titelverteidiger Bellheim und die Dammschule Wörth. Nachdem diese gegen Rülzheim verloren hatte, schlug sie das zuvor unbesiegte Bellheim. In dieser Mannschaft spielten  alles Handballer, in der Wörther außer Thomas – Fußballer beim KSC in der Ü 10  – ebenso.

Foto: v. privat

Die Bellheimer betreute dieses Mal in Vertretung der Handballerin Daniela Metzler der ‚Ringtennis-Spezialist Björn Stampfer, unterstützt von Elke Sefrin, Trainerin der männlichen E-Jugend der Südpfalz-Tiger und Mutter der Handballer Patrik (Herren 1) und Julia (Co-Trainerin der Frauen in der Regionalliga). Bei den Wörthern coachte der aktive Handballer und jetzige Abteilungsleiter des TV Nicki Beyerle, dessen Sohn Jonah auch mitspielte, unterstützt von Lehrerin Svenja Fischer.

Selbst die gastgebende Schulmannschaft Kuhardt hatte als Handballhochburg nur zwei Handballer in ihren Reihen, wie die langjährige Aktive Sabine Horn, die ihrem Team auch viele Anweisungen gab, als Fünfte bestätigte. Dabei hatte sie doch ein Opa auf der Tribüne mit seiner Trommel versucht lautstark zu unterstützen. Auch  die Lingenfelder Grundschule hatte nur zwei Handballer dabei. „Wir haben auch nur zwei Handballer, alles andere sind Fußballer“, sagte die engagierte Sport- und Klassenlehrerin Christina Marceaux, die immer noch das Emblem der HSG Dudenhofen/Schifferstadt auf ihrer Sportkleidung trägt, wo sie lange Jahre aktiv war.

Die Maximiliansauer Grundschule ist zum ersten Mal mit sechs Handballern in der Mannschaft dabei. Mit ihr hat die Handballabteilung des TV Wörth eine Kooperation und damit läuft in der Schule eine Handball-AG mit 14 Kindern, die Paulina Fuhrmann leitet. Sie studiert Lehramt Grundschule und hat in Maximiliansau einen PES-Vertrag, womit sie für die Hausaufgabenbetreuung zuständig ist und auch unterrichtet. 

Sie spielt auch in der ersten Mannschaft der Wörther in der Oberliga. Unterstützt wird sie von Lara Hellmann, die beim TV Wörth in der zweiten Mannschaft aktiv ist. Sie mussten sich mit einem Sieg und einem Unentschieden  zufrieden geben.

Nur ein Unentschieden gegen Maximiliansau erreichte dieses Jahr die Grundschule Leimersheim, die beim letzten Turnier noch Zweiter geworden war. „Aber dieses Mal war nicht mehr zu holen“, meinte Patrick Richter, der Spielleiter des Fußball-Landesligisten TuS Knittelsheim, der an allen Sportwettbewerben teilnimmt.

Die beiden langjährigen Schiedsrichter Josef Lerch – mit 75 Jahren der älteste Schiri der Pfalz – und Volker Pfister (71) leiteten souverän alle Spiele und kamen ohne Karten oder Platzverweise  aus.

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