
Der Rat der Stadt Landau bei seiner letzten Sitzung.
Foto: ld
Landau. „Nach Auszählung von 91 Prozent der Stimmen gehen wir GRÜNE aus der Wahl des Landauer Stadtrats als stärkste Fraktion hervor und erhalten mit rund 27 Prozent 12 der 44 Sitze“, hatten sich die Landauer Grünen in einer Pressemitteilung gefreut.
Lukas Hartmann, Spitzenkandidat der Landauer Grünen, hatte angeboten: „Als stärkste Fraktion werden wir in den nächsten Tagen allen demokratischen Parteien Gespräche anbieten. Unser Ziel ist eine konstruktive Mehrheit im Landauer Stadtrat.“ Da war der Stadtrat Landau zu 91 Prozent ausgezählt.
Stärkste Kraft ist man nicht geworden, denn nach der Auszählung blieb es bei 11 Sitzen. Immerhin haben die Grünen mit sechs zusätzlichen Sitzen im Vergleich zur Kommunalwahl 2014 ordentlich zugelegt. Das kann man von der SPD nicht behaupten, sie hat fünf Sitze verloren und kommt jetzt auf neun Sitze im Stadtrat.
Die CDU hat drei Sitze verloren (jetzt gleichauf mit den Grünen (11 Sitze). Die AfD bekam drei Sitze (2014 zwei Sitze). Die FDP freut sich über einen zusätzlichen Sitz und hat nun zwei Sitze im Stadtparlament.
Die Freie Wählergruppe beklagt den Verlust eines Sitzes und wird nun durch drei Personen im Stadtrat vertreten; die Pfeffer und Salz-Fraktion verfügt nachwievor über zwei Sitze. Erstmals vertreten sind „Die Partei“ mit einem Sitz und „DIE LINKE“ mit zwei Sitzen.
Die Grünen: „Wir verstehen dieses Ergebnis als deutliches Votum für die von uns im Wahlkampf gesetzten Themen Klimaschutzmobilität, Wohnen für alle und Universitätsstadt. Außerdem ist es ein deutliches Zeichen gegen Landaus bisherige große Koalition aus CDU, SPD und Freien Wählern. Der Kreisverband BÜNDINIS 90/DIE GRÜNEN Landau bedankt sich bei allen Wählern für die Unterstützung. Unser Dank gilt auch den zahlreichen Wahlhelfern sowie den Mitrbeitern der Landauer Stadtverwaltung.“
„Es war ein toller Wahlkampf“, freut sich auch Lea Saßnowski, Spitzenkandidierende der Landauer Grünen. „Ich möchte unserem Wahlkampfteam und allen Helfern danken, die uns in den letzten Monaten und Wochen so tatkräftig unterstützt haben.“
„Der 26. Mai ist ein Anfang, kein Ende“, so Lukas Hartmann. (desa/red)

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Ich freue mich über dieses Ergebnis.
Das schon sehr arrogante Auftreten der Landauer Groko war einfach nicht mehr akzeptieren.
Landau braucht eine vernünftigere Stadtentwicklung: keine unnötigen Parkhäuser und Neubaugebiete, sondern lieber eine Radfahrer und Fussgänger freundliche Neugestaltung.
Vielleicht versteht jetzt der Bürgermeister der SPD (aber auch die CDU), dass man allein mit ein paar Fahrradwegweisern und etwas roter Farbe nicht zu einer fahrrad-freundlichen Stadt wird!