Mittwoch, 26. Februar 2020

Gesucht: Historische Dokumente aus Germersheim und Umgebung – Facebook-Gruppe will Zeugnisse der Vergangenheit zugänglich machen

7. Februar 2018 | 10 Kommentare | Kategorie: Allgemein, Kreis Germersheim
Gasthaus zum „Schiff“ in einer Aufnahme um 1900. Fotos: Zur Verfügung gestellt von "Fotos aus Germersheim und Umgebung", Facebook-Gruppe.

Gasthaus zum „Schiff“. Aufnahme um 1900.
Fotos: Zur Verfügung gestellt von „Fotos aus Germersheim und Umgebung“, Facebook-Gruppe.

Germersheim – Die Facebook-Gruppe „Fotos aus Germersheim und Umgebung“ ist mit aktuell 2.156 Mitgliedern eine der größten im Kreis Germersheim.

Schier unendlich ist der Schatz an Bildern, die die Mitglieder veröffentlichen („posten“) und auch kommentieren. Auf der Seite aktiv sind Privat-, Hobby- und Profi-Fotografen. Täglich werden neue Fotografien oder Bilder auch aus der analogen Zeit gescannt und hochgeladen. Viele historische Bilder sind dabei und zeigen, wie es in Germersheim und Umgebung in vergangenen Zeiten ausgesehen hat.

Ausstellung und Erzählcafé geplant

Nun wollen die Administratoren der Gruppe, Manfred und Bernhard Anker und Armin Lutzke, die Sparte der historischen Bilder weiter ausbauen und später sogar den Schritt in die analoge Welt wagen – mit einer Ausstellung und einem Erzählcafé mit Zeitzeugen. Dafür braucht es jedoch noch mehr Bilder aus früheren Jahren. Deshalb suchen sie weitere alte Dokumente, Bilder und Filme aus Germersheim und Umgebung.

Die bislang veröffentlichten Bilder stammen größtenteils aus Privatarchiven, die von Mitbürgern zur Verfügung gestellt wurden.
Die Administratoren sind sich sicher, dass bei vielen Germersheimern und Bürgern aus der Umgebung noch mehr längst vergessene Dokumente der Vergangenheit im Dornröschenschlaf auf Dachböden oder in Kellern liegen.

„Wir haben uns zur Aufgabe gemacht, diese alten Schätze zu retten und einem breiten Publikum zugänglich zu machen“, so Lutzke. Willkommen sind alte Fotos, Zeitungsberichte und alte Vereinsfestschriften sowie alles, was sich darstellen und veröffentlichen lässt.

Ganz besonders freuen würde sich die Facebook-Gruppe über alte Filmschnipsel, die einen Einblick in das Leben der Germersheimer und Umgebung in den vergangenen Jahrzehnten geben können.

Das Material kann entweder an die Mailadresse Post@Armin-Lutzke.de geschickt werden, wird aber auf Wunsch auch persönlich abgeholt. Selbstverständlich werden die Originale nach der Digitalisierung zurückgegeben.

Kontakt per Telefon: 07274 – 91 93 08.

 

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10 Kommentare auf "Gesucht: Historische Dokumente aus Germersheim und Umgebung – Facebook-Gruppe will Zeugnisse der Vergangenheit zugänglich machen"

  1. F. Niedermayer sagt:

    Hallo

    die Idee ist nicht schlecht.. Hätte da einen Tipp. Es gibt schon länger eine Facebook-Gruppe Namens „Fotos aus Germersheim“. Die hat auch um die 2000 Mitglieder und dort werden wirklich richtig interessante historische Aufnahmen regelmäßig gepostet. Dort sitzen auch Spezialisten, die mit Sicherheit weiterhelfen können. Die Sammlung dort ist scheinbar enorm. Bin immer wieder begeistert.

    Die Seite war hier auch schon mal Thema:

    http://www.pfalz-express.de/nicht-nur-fotokunstwerke-facebook-gruppe-fotos-aus-germersheim-verbindet-menschen/

    • Thomas K. sagt:

      Hallo Herr Niedermayer. Ich bin einer der Moderatoren dieser von Ihnen genannten Seite (ein Mitglied unserer Gruppe hat mich gerade auf diesen Beitrag gebracht). Danke, dass Sie an uns gedacht haben. Wenn spezielle Aufnahmen gesucht werden, können wir sicher auch helfen. Bei uns sind einige Mitglieder vertreten, die ein großes Repertoire an historischen (und natürlich auch aktuellen) Bildern haben. Einfach auch mal in der Historie der Gruppe oder in den entsprechenden Ordnern stöbern. Eine Bitte allerdings, nicht einfach etwas rauskopieren und woanders veröffentlichen. Leider war das in letzter Zeit ein paar Mal der Fall und das ist nicht gerade schön, vor allem wenn die Mitglieder die Sammlung hobbymäßig betreiben und oftmals auch noch für den Erwerb der Bilder Geld bezahlen müssen.

    • Marco sagt:

      Komischerweise, gibt’s kein Mitglied mit Ihren Namen in der von Ihnen erwähnten Gruppe.
      Ein Schelm, wer Böses dabei denkt!

      Mit einen passenden Zitat von Hippias, schließe ich mein Statement:

      Die neidischen Menschen sind doppelt schlimm daran: Sie ärgern sich nicht nur über das eigene Unglück, sondern auch über das Glück der andern.

      • Thomas K. sagt:

        Ich weiß jetzt nicht auf welchen Beitrag die Antwort von „Marco“ sich bezieht. Falls auf mich, doch mich gibt es, Sie finden mich unter dem Moderatoren / Administratoren. Falls es sich auf Hr. Niedermayer bezieht, da kann ich nur sagen, dass schätzungsweise gut 10% nicht mit ihrem realen Namen in Facebook registriert sind. Das sollte eigentlich bekannt sein (auch wenn es nicht schön ist). Ich kann auch beim besten Willen momentan nicht ganz nachvollziehen was Sie mit dem Thema „neidische Menschen“ bezwecken wollen. Wer soll Neid haben und warum? Wäre nett wenn Sie mich vielleicht direkt ansprechen könnten, anstatt anonym hier irgendwelche kuriosen Thesen aufzustellen. Danke.

        • Marco sagt:

          Thomas K. : Meine Antwort auf Ihren „Kommentar“ beantworte ich mit einen Zitat von Zhuangzi.
          Zu reden, wenn man nicht gefragt wurde, das nennt man Geschwätzigkeit.

          • Thomas K. sagt:

            Hallo Marco (oder wie auch immer Sie im echten Leben heißen). Ihr Beitrag hängt direkt unter meinem, daher fühlte ich mich angesprochen. Es ist ja auch egal. Im Übrigen hat mich Hr. Niedermayer kontaktiert. Er ist nicht Mitglied in der Facebook-Gruppe, er liest nur so mit. Er wird auch hier nicht mehr antworten, weil ihm der Kindergarten zu blöd ist soll ich ausrichten. Recht hat er, dem schließe ich mich dann auch nach diesem Beitrag in jedem Falle an. In diesem Sinne…..

  2. Heinz Sachs sagt:

    soviel zum Thema „Erzählcafé“
    wird seit Jahren schon durchgeführt

    • Ramona Dreyer sagt:

      „Das eine schließt das andere nicht aus“
      Ihrer Logik nach, dürfte es demzufolge, zum Beispiel, dann auch nur ein Reisebüro geben.
      Was ein Städtchen liebenswert macht, ist auch die Vielfalt von Veranstaltungen.
      Mein Fazit: Absurde Denkweise

  3. Manfred A. sagt:

    Werter Herr Sachs, in Ihrer Funktion als Lokale Agenda 21-Beauftragter der Stadt Germersheim und als Mitglied im Vorstand der Germersheimer Wirtschafts- & Leistungsgemeinschaft e.V. sollten Sie meiner Meinung nach dankbar sein für jede Veranstaltung, die in unserer Stadt durchgeführt wird.

    Solche Veranstaltungen, wie z.B. unser geplantes „Erzählcafe“, bringt auch auswärtige Besucher in unsere Stadt. Wie wichtig dies nicht nur für den Fremdenverkehr in unserer Stadt ist, muss ich Ihnen als zusätzlichen Eigentümer eines Reisebüros sicher nicht näher erläutern.

    Abschließend möchte ich Sie auf Ihren eigenen Arbeitskreis B der Lokalen Agenda 21 hinweisen, Motto: „Gemeinsam sind wir Germersheim“.

    Meine Bitte an Sie: Leben Sie auch diesen Motto!

  4. Marco sagt:

    @Thomas K.
    Der Ausfluss, Ihrer Kommentare, tangiert mich peripher.
    Schliessen werde ich mit einen Zitat von Ernest Hemingway
    Katzen erreichen mühelos, was uns Menschen versagt bleibt: durchs Leben zu gehen, ohne Lärm zu machen.
    Einfach mal zu Herzen nehmen Herr K.

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