
Bürgermeister Marcus Schaile sucht noch Helfer und Sponsoren.
Germersheim – Seit dem Jahr 2008 wird im Drei-Ländereck Baden-Hessen-Pfalz alle zwei Jahre unter dem Motto „Wir schaffen was!“ zum bürgerschaftlichen Engagement aufgerufen.
Am 17. September will die Stadt zusammen mit Germersheimer Bürgern am Freiwilligentag teilnehmen. Dabei soll als gemeinschaftliches Projekt der Spielplatz am Alten Hafen von Grund auf neu gestaltet werden, teilte Germersheims Bürgermeister Marcus Schaile mit.
Für das Projekt werden noch weitere Freiwillige, viele helfende Hände und natürlich Sponsoren gesucht, die entsprechenden Materialien stiften oder die notwendigen Maschinen zur Verfügung stellen.

Trist: Der Spielplatz am „Alten Hafen“.
Allen Teilnehmern winkt als Dankeschön ein blaues T-Shirt und am Freiwilligentag freie Fahrt mit Bussen und Bahnen im Verkehrsverbund Rhein-Neckar (VRN).
Der Freiwilligentag 2016 wird unterstützt durch BASF SE und SAP SE sowie Hornbach-Baumarkt-AG, Mercedes-Benz-Niederlassung Mannheim-Heidelberg-Landau und den Verkehrsverbund Rhein-Neckar GmbH.
Wer sich für die gute Sache begeistern kann, kann sich mit dem zuständigen städtischen Mitarbeiter Mitarbeiter Markus Ahr (mahr@germersheim.eu, Telefon 07274-960211) in Verbindung setzen.
Weitere Informationen auf www.germersheim.eu

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Grundsätzlich ist das ja eine gute Sache. Ich selbst habe damals bei der Gestaltung des Spielplatzes am Ludwigstor mitgeholfen.
Allerdings stellt sich mir die Frage, weshalb in Zeiten von Rekordsteuereinnahmen die Bürger mittlerweile ständig zu Spenden und Mitarbeit aufgerufen werden, um öffentliche Infrastruktur, Spielplätze und Grünanlagen instand zu halten oder zu renovieren.
Anstatt die zuviel eingenommenen Steuern an die Bürgerinnen und Bürger zurück zu geben, ruft man dazu auf, Pflanzen und Bäume für Friedhöfe oder Spielplätze zu spenden, weil angeblich kein Geld mehr dafür da ist. Das Ganze verpackt man dann in öffentlichkeitswirksame Aktionen und man einer nimmt gar nicht mehr so wahr, daß er nach einer 39/41 Stunden-Woche und kräftiger Besteuerung dann noch mit einem Lächeln in seiner Freizeit Dinge tun „darf“, für die eigentlich Kommune, Land oder Bund zuständig wären.