Dienstag, 28. Januar 2020

Chemnitz: 35-Jähriger nach Auseinandersetzung tot – Demos gegen „Ausländerkriminalität“

26. August 2018 | 6 Kommentare | Kategorie: Nachrichten

Quelle: Pfalz-Express

Chemnitz. Nach einer Auseinandersetzung in der Nacht auf Sonntag erlag ein 35-Jähriger im Krankenhaus seinen Verletzungen.

Am frühen Sonntagmorgen, gegen 3.15 Uhr, war es auf dem Chemnitzer Stadtfest nach einem zunächst verbalen Streit zu einer tätlichen Auseinandersetzung zwischen „mehreren Personen unterschiedlicher Nationalitäten“ gekommen, wie die Polizei mitteilte.

Dabei erlitten drei Männer (33, 35, und 38) teils schwere Verletzungen. Sie wurden in Krankenhäuser gebracht. Der 35-Jährige starb noch in der Nacht. Alle drei sind laut Polizei Deutsche. Bei der Auseinandersetzung ist offenbar ein Messer verwendet worden. Einzelne Berichte, wonach ein zweiter Verletzter gestorben sei, dementierte die Polizei am Montag.

Nach dem Streit waren mehrere Beteiligte geflüchtet, Polizeibeamte konnten jedoch zwei Männer (22 und 23 Jahre) stellen. „Ob diese in die Auseinandersetzung involviert waren, muss im Zuge der weiteren Ermittlungen geklärt werden“, so die Chemnitzer Polizei.

Gerüchte, nach denen dem Streit eine Belästigung von Frauen vorausgegangen sein soll, bestätigten sich nach Polizeiangaben ebenfalls noch nicht. Die Polizei rief auf Twitter dazu auf, sich nicht an Spekulationen zu beteiligen.

Staatsanwaltschaft und Polizei haben Ermittlungen wegen des Verdachts des Totschlags aufgenommen. Dabei müssten insbesondere der Auslöser des Disputs und der genaue Tatablauf noch ermittelt werden.

Am Nachmittag war es dann in der Stadt zu einer Demo „gegen Ausländerkriminalität“ gekommen. Etwa 800 Demonstranten seien durch die City gezogen, so die Polizei. Das dortige Stadtfest war vorzeitig beendet worden.

Laut einigen Aktivisten soll es bei dem „Trauermarsch“ auch zu Übergriffen von einzelnen radikalen Rechten auf Migranten gekommen sein; örtliche Medien berichten von Rangeleien. Laut der BILD  spielten sich sogar tumultartige Szenen in der Innenstadt ab. Die Polizei will noch die ganze Nacht über in der Stadt Präsenz zeigen.

(pol/red/aktualisiert)

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6 Kommentare auf "Chemnitz: 35-Jähriger nach Auseinandersetzung tot – Demos gegen „Ausländerkriminalität“"

  1. qanon sagt:

    (…)
    Hier wird gerade ein neues Kapitel von „Teile und Herrsche“ aufgeführt. Wären die Menschen intelligenter würden Sie mal im Bundestag aufräumen und das(…) Regime (…).

    Faschismus = Der Staat und die Wirtschaft gehen miteinander ins Bett. Das haben wir in Deutschland. Siehe Eurorettung, Steuergesetzgebung, HartzGesetze, Einwanderungspolitik, Siedlungspolitik usw. Deutschland ist keine Demokratie sondern Faschismus in Reinkultur (…)

    • qanon sagt:

      Hier wird gerade ein neues Kapitel von „Teile und Herrsche“ aufgeführt. Wären die Menschen intelligenter würden Sie mal im Bundestag aufräumen und das undemokratische Regime beseitigen.
      Wir haben in Deutschland keine Demokratie.

      Scheindemokratie unter der selbstherrlichen ehemaligen Ministerin für Agitation und Propagande. Entsprechend steht es auch um die Qualität der Medien die mittlerweile deM“Neuen Deutschland“ in nichts nachstehen (wobei ich hier nicht PEX meine).

  2. fredvumjupiter sagt:

    @Redaktion: Der Flurfunk behauptet das erste Opfer hätte um die 25 Stiche abgekommen und wäre bestialisch abgeschlachtet worden? Sind sie hier näher dran und bekommen weitergehende Informationen zu dem Vorfall?

    • Chris sagt:

      Der flurfunk ist immer viel genauer und besser als die lügenpresse. Oder ist das auf dem Jupiter anders?

      Außerdem heißt der Pfalzexpress pfalzexpress weil er seinen Sitz in Chemnitz hat, bekannt als die Perle der Pfalz.

      Die ganze Aufregung ist übrigens umsonst. Das Opfer war kein Biodeutscher. Kann euch also egal sein.

  3. Hans-Jürgen Höpfner sagt:

    Syrer und Iraker erstechen Deutschen…

    Politik ist entsetzt…
    nicht über die Tat, sondern über das Volk, welches aufmuckt…

  4. Hans-Jürgen Höpfner sagt:

    „Solche Messerattacken oder den Versuch, Angst auf den Straßen zu verbreiten, das nehmen wir nicht hin.“

    Natürlich sagte RegierungsGEZ-Sprecher Seibert das NICHT.
    Stattdessen sprach er:

    „Solche Zusammenrottungen oder den Versuch, Hass auf den Straßen zu verbreiten, das nehmen wir nicht hin.“

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