Montag, 14. Oktober 2019

Bundesregierung verurteilt rechte Ausschreitungen in Chemnitz: „Hetzjagden“ nicht hinnehmen

27. August 2018 | 10 Kommentare | Kategorie: Nachrichten, Politik

Symbolbild: Pfalz-Express

Berlin  – Die Bundesregierung hat gewalttätige Ausschreitungen von Rechtsradikalen in Chemnitz verurteilt.

Solche „Hetzjagden“ auf Menschen anderen Aussehens und anderer Herkunft, oder den Versuch, Hass auf den Straßen zu verbreiten, nehme man nicht hin, sagte Regierungssprecher Steffen Seibert am Montag in Berlin. Man verurteile dies „auf das Schärfste“.

Der Regierungssprecher machte deutlich, dass es keine „Selbstjustiz“ geben dürfe. Ein Vorfall wie in Chemnitz habe „in unserem Rechtsstaat keinen Platz“.

Hintergrund für die Ausschreitungen war eine tödliche Auseinandersetzung in der sächsischen Großstadt. Am frühen Sonntagmorgen war es nach Angaben der Polizei zu einem Streit zwischen mehreren Personen unterschiedlicher Nationalitäten gekommen, in deren Folge drei Männer teils schwere Verletzungen erlitten. Ein 35-Jähriger erlag wenig später in einem Krankenhaus seinen Verletzungen.

Zwei Männer, die sich vom Tatort entfernt hatten, wurden vorläufig festgenommen. Polizei und Staatsanwaltschaft leiteten Ermittlungen wegen Totschlags ein. Die Hintergründe des Vorfalls waren auch am Montag noch unklar.

Im Verlauf des Sonntags hatten sich rund 800 Menschen in der Innenstadt von Chemnitz versammelt. Die Personengruppe zeigte nach Angaben der Polizei keine Kooperationsbereitschaft. Es soll auch zu Übergriffen auf Migranten gekommen sein. Die Chemnitzer Polizei bereitet sich aktuell nach mehreren Demo-Aufrufen auf neue Kundgebungen vor. (dts Nachrichtenagentur/red)

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10 Kommentare auf "Bundesregierung verurteilt rechte Ausschreitungen in Chemnitz: „Hetzjagden“ nicht hinnehmen"

  1. Slowik Wolfgang sagt:

    Von Teilnehmern weiß ich dass es zu keinerlei Ausschreitungen seitens der Demonstranten kam.
    So versucht die Politik diese furchtbare Straftat genau umzudrehen.
    Zum dringendsten Problem in unserem Land braucht die Verursacherin Makler keine Stellung zu nehmen. So geht kritischer Journalismus D 2.0 als „vierte Gewalt“ schützt sie die Verursacherin.
    (…) Die ÖR halten verbissen zusammen,
    und decken die tödlichen blutverschmierten Folgen der verursachenden Migrationspolitik.

  2. Hans-Jürgen Höpfner sagt:

    Die Bundesregierung findet vieles unerträglich, aber noch nie hat sie die zahlreichen Messermorde als unerträglich bezeichnet.

  3. Danny G. sagt:

    Der Kampf gegen Rechts muss mit noch mehr Härte als bisher geführt werden !
    Dafür sollte der Staat Geld zur Verfügung stellen und nicht für noch mehr Straßen, Brücken und Kindergärten !
    Unglaublich, was sich in Chemnitz abgespielt hat. Zwei freundliche Menschen aus Asien necken einen anderen Menschen mit einem Messer, was ungewollt und tragischerweise mit dessen Tod endet.
    Im Gegenzug demonstriert ein zu unrecht aufgebrachter, rechter, rassistischer, Mob mit Hetzparolen gegen diese friedlichen Messerspiele.
    Für solch ein Deutschland schäme ich mich ! Es kann nicht angehen, dass Einzelfälle zu solchen bürgerkriegsähnlichen Zuständen führen. Da muss mit aller Härte durchgegriffen werden. (…)

  4. Hans-Jürgen Höpfner sagt:

    Ich habe in den Videos keine Ausschreitungen gesehen.
    Keine Vermummten, keine Sachbeschädigungen, keine
    Plünderungen, keine brennenden Autos, keine Zerstörungen..

    Beim G20…. da gab es Ausschreitungen.
    Linke Ausschreitungen

  5. Aufgewachte sagt:

    Vielleicht sollten die Regierenden mal bei der Wahrheit bleiben: Die Schlacht wurde von messerstechenden Migranten eröffnet. Diejenigen, die sich schützend vor junge Frauen stellten, wurden von den ach so wertvollen „Flüchtlingen“ eiskalt abgestochen. Die „Rechten“, das sind diejenigen die noch für Recht und Freiheit demonstrieren. Klar ist, dass es über kurz oder lang zur Selbstjustiz kommen wird, da die Schwerverbrecher in Amt und Würden nichts tun, um das Volk zu schützen. Im Gegenteil, sie bezichtigen diejenigen, die auf Missstände hinweisen! Wie eiskalt und perfide ist unser politisches Regime?

    • Danny G. sagt:

      Die Regierenden bleiben zum Glück in Deutschland immer bei der Wahrheit, auch wenn sie unangenehm ist !
      Wenn man das so stehen lassen würde, würde das Ansehen von Deutschland in der Welt immens Schaden nehmen ! Rechtsradikale, braune Nazi-Rotten marodieren hetzend durch Chemnitz und belästigen jeden, der ausländisch aussieht. DAS sind Missstände ! Muss man ja froh sein, wenn noch einige Wenige darüber hinwegsehen und trotz dieser schockierenden, traumatisierenden Bilder den Weg übers Mittelmeer wagen, um zu uns zu kommen ! Welchen Eindruck müssen diese Bilder erst bei denen hinterlassen, die vor Krieg, Diskriminierung und Unterdrückung auf die letzte Zuflucht Deutschland setzen ?

  6. kallvunfrankedaal sagt:

    Ruhe in Frieden Daniel Hillig.

    Ich wünsche das eines Tages ein Mahnmal an die Opfer des merkelschen Europasozialismuses erinnern und die Verantwortlichen (…) einer ordentlichen Strafe zugeführt werden.

  7. peter sagt:

    Die Hetzjagden waren Fakenews.
    Publicomag.com: „Ohne Belege behaupteten Kanzlerin und Regierungssprecher, es habe in Chemnitz „Hetzjagden“ gegeben. Auf Nachfragen schweigen beide“
    Was ist von einer Regierung zu halten, die nach Köln tagelang schweigt, aber hier sofort die verlogenste Geschichte transportiert und damit für alle Medien zitatfähig wird?

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