
Freuen sich über die Nominierung: (v.li.): Dr. Thomas Gebhart (MdB), Tobias Baumgärtner (stv. CDU-Kreisvorsitzender), Landratskandidat und MdL Martin Brandl, Landrat Dr. Fritz Brechtel, Erster Kreisbeigeordneter Christoph Buttweiler.
Foto: Rolf H. Epple/Pfalz-Express
Neupotz – Der CDU-Kreisverband Germersheim hat am Freitagabend seinen Kandidaten für die Landratswahl 2024 nominiert.
Martin Brandl, der seit 2009 Landtagsabgeordneter und seit 2016 parlamentarischer Geschäftsführer der CDU-Landtagsfraktion ist, soll die Nachfolge von Dr. Fritz Brechtel antreten, der Ende 2024 sein Amt nach 22 Jahren vorzeitig abgeben wird.
Brandl wurde mit großer Mehrheit gewählt. Er erhielt 105 Ja-Stimmen, fünf Mitglieder stimmten mit nein und zwei enthielten sich.
Viele Themen auf der Agenda
In seiner Bewerbungsrede sprach Brandl über seine Liebe zur Heimat, seine große Motivation, sich für den Landkreis und seine Menschen einzusetzen und nannte eine Vielzahl von Themen, die er angehen will. Es stehen unter anderem Infrastrukturprojekte, Wohnraum, Radwegen, Bürokratie, Digitalisierung und KI auf seiner Agenda. Auch die Herausforderungen, die die Aufnahme und Integration von Flüchtlingen mit sich bringen, wurden benannt.

Martin Brandl bei seiner Bewerbungsrede.
Foto: Rolf H. Epple/Pfalz-Express
Frischen Schwung und neue Sichtweisen in „festgefahrene Denk- und Arbeitsweisen“ will Brandl einbringen. Die Verwaltung solle keine „Genehmigungsverwaltung“ sein, sondern Dienstleister und Problemlöser für die Bürger. „Wir müssen Prozesse verschlanken. Wir müssen weiter digitalisieren, und zwar bürgerfreundlich und funktionierend.“
Ein Dauerbrenner: Die Finanzen. Alle finanziellen Indikatoren zeigten sehr deutlich, „dass die finanzielle Situation in unseren Kommunen vom Land hausgemacht ist“, so Brandl.
Ein Versprechen
Er habe eine „unbändige Lust, meinen Heimatkreis in die Zukunft zu führen“, sagte Brandl. Durch seine bisherige Arbeit bringe er die notwendige Erfahrung, aber auch die Außensicht mit, um Politik und Verwaltung im Landkreis neu zu denken und Prozesse und Strukturen zukunftsfest zu verändern.
Die Bewerbungsrede endete mit einem Versprechen: „Mich mit ganzer Kraft, mit allem, was ich mitbringe und noch dazulernen kann, für unseren Kreis Germersheim einzusetzen.“ (cli)
Mehr zu Brandl Plänen demnächst.

Foto: Rolf H. Epple/Pfalz-Express

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