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Quelle ISE e. V.
SÜW. „Unser Vorstandsmitglied Michel Müller hat einen Leitfaden für Planung, Förderung und Anlagencheck erstellt, der sowohl bei neuen Anwendern als auch bei Besitzern von Wärmepumpen ein wichtiger Begleiter sein wird.
Wolfgang Fedderken, Dieter Pauschert, Frieder Wambsganß und Volker Wander haben ihn dabei unterstützt“, so Wolfgang Thiel, Vorsitzender ISE e.V..
Die Broschüre_Wärmepumpe imAltbau_FV03 listet alle wichtigen Punkte auf, die zu beachten sind. Ganz am Schluss findet man auch die Kontaktdaten zu ISE e.V.
Was das Elektroauto für die CO2-Vermeidung im Verkehrsbereich ist, ist die Wärmepumpe für den Bereich der Heizung und Warmwasserbereitung im Haushalt. Es handelt sich bei beiden um die wichtigsten Arbeitspferde der Energiewende.
Im Neubau ist die Wärmepumpe mittlerweile Standard – im Altbau leider (noch) nicht, wie die absurd hohe Zahl an fossilen Gas- und Ölheizungen zeigt, die -aus Sicht des Klimaschutzes bedauerlicherweise- im vergangenen Jahr eingebaut wurden.
Auch aus diesem Grund wird der Einbau von Wärmepumpenheizungen im Altbau seit Beginn des Jahres wieder vom Bund attraktiv gefördert. Nur in ganz wenigen Fällen hat die Wärmepumpe im Altbau manchmal ein Problem, wie z. B. bei denkmalgeschützten Fachwerkhäusern mit hauchdünnen Wänden. Ansonsten funktioniert sie, auch im Altbau immer – zumindest, wenn sie gut geplant, ausgewählt, gebaut und eingestellt wird.
Genau dies ist leider bei einigen aktuell realisierten Wärmepumpenheizungen, wie wir immer wieder feststellen müssen, nicht der Fall – und dass, obwohl Wärmepumpenheizungen in Deutschland zurzeit zwischen 30 und 200 % teurer sind wie im restlichen Europa.
Geschuldet ist dies vor allem der aktuellen Sonderkonjunktur in Deutschland: Nachdem jahrzehntelang die Energiewende vor allem verbal stattgefunden hat und nicht in der Praxis (man vergleiche nur den Anteil von Elektroautos in Skandinavien und in Deutschland bzw. den Anteil von Wärmepumpen bei neu eingebauten Heizungen dort und bei uns), besteht in Deutschland ein großer Nachholbedarf. Diese Sonderkonjunktur nehmen natürlich Hersteller und Heizungsbauer in Deutschland aktuell gerne mit – Marktwirtschaft halt.
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