Landau. Sexismus und sexualisierte Gewalt zu bekämpfen und der geschlechtergerechten Gesellschaft dadurch näher zu kommen – dies ist den Grünen seit Jahrzehnten ein wichtiges Anliegen.
Deshalb hatte der „AK Gender“ der Landauer Grünen in`s Bistro Amici eingeladen. Rund 35 Besucher*innen diskutierten darüber mit der Landtagsabgeordneten und frauenpolitischen Sprecherin der Grünen Landtagsfraktion Anne Spiegel und der später anwesenden Andrea Klein, der Direktkandidatin des Wahlkreises.
„Sexismus ist jede diskriminierende Äußerung oder Handlung aufgrund der geschlechtlichen Zugehörigkeit – gleich ob dies Mann, Frau, transgender oder transsexuelle Personen sind“, diese Definition stellte Renate Steigner-Brecht, AK-Sprecherin, an den Beginn der Information und Diskussion.
Mehr als die Hälfe aller Frauen wurden schon sexuell belästigt und ein Drittel erlebte schon sexualisierte Gewalt – meist im häuslichen Umfeld – und die Dunkelziffer ist sehr hoch, wie die anwesenden Fachfrauen berichteten.
Nicht erst seit den Ereignisse in Köln ist klar, dass Politik und Gesellschaft sich intensiver mit allen Formen des Sexismus auseinander setzen müssen. Ende Januar stellten die Fraktionen der Grünen und der SPD im Landtag von Rheinland-Pfalz einen Antrag „Nein heißt Nein“ – Frauen vor sexualisierter Gewalt schützen: Frauenhäuser, Notrufe, Interventionsprojekte ( RIGG und STOPP ) und Beratungsstellen sollen in Zukunft weiterhin finanziell unterstützt werden.
Sexuelle Belästigung ist in Deutschland immer noch keine eigenständige Straftat – hier muss auf Bundesebene dringend die Gesetzeslage angepasst werden. Ein Nein ist ein Nein, auch ohne zu hinterfragen, ob sich jemand ausreichend zur Wehr gesetzt hat.
In Landau und dem Kreis SÜW können sich Betroffene an das Frauenhaus, an die Notruf- und Beratungsstelle des Frauenzentrums Aradia oder die Gleichstellungsbeauftragten der Kommunen wenden.
Dass Sexismus in der Werbung ganz oben steht – darüber waren sich alle einig. Ein Werbespot der Region und einige Werbeanzeigen verdeutlichten drastisch, dass hier tradierte Rollenklischees bedient werden und man Frauen zum verfügbaren sexuellen Objekt degradiert. Beschwerde kann jeder an den Deutschen Werberat richten.
Es gilt auch, die im Laufe des Lebens erlernte Rollenbilder, Rollenerwartungen und Geschlechterstereotypen und die Sprache zu hinterfragen.
Hier müsste schon sehr früh mehr geschlechtersensible Pädagogik in der Ausbildung der pädagogischen Berufe, den Kitas und den Schulen geleistet werden. (red)

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In Bezug auf die Bekämpfung sexueller Gewalt absolut d’accord. Ansonsten gilt: Finger weg von unseren Kindern, ihr entnaturalisierten, konstruktivistischen Judith Butler- Epigonen.
Keine Macht den Inzest- und Pädophiliebefürwortern vom Schlage eines Cohn-Bendit, Beck und Ströbele.
Nein zur GEnderSTaatsPOlizei. Nein zur Frühsexualisierung unter Missachtung des Elternrechts. Perverse grüne Bildungspläne stoppen!
“ ihr entnaturalisierten, konstruktivistischen Judith Butler- Epigonen.“
der war gut:)
beim Betrachten des obigen Bildes: Wurde dort auch Tupperware verkauft?
https://jungefreiheit.de/sonderthema/2016/was-steckt-hinter-rot-gruener-sexualpaedagogik/