
Susanne Doehler
Foto: v. privat
Wörth/Neustadt – Am 6. Mai fanden in den Räumen der ADD in Neustadt die Wahlen der Elternvertreter der Gymnasien im Schulbezirk Neustadt für den Landes- und Regionalelternbeirat statt.
Die Amtszeit dieser Gremien beträgt jeweils drei Jahre, die bisher gewählten Mitglieder sind noch bis zum Schuljahresende im Amt, die Neugewählten amtieren ab dem neuen Schuljahr und dann bis zum Ende des Schuljahres 2021/22.
Das Europagymnasium Wörth (EGW) war bisher durch seinen Schulelternsprecher Steffen Weiß, der aktuell auch die Funktion eines stellvertretenden Regionalelternsprechers inne hat, im Regionalelternbeirat (REB) vertreten. Der REB tagt 5 bis 6 Mal jährlich montags abends in Neustadt und beschäftigt sich mit Themen aus dem Zuständigkeitsbereich der ADD.

Steffen Weiß
Für eine weitere Amtszeit wollte Weiß nicht mehr kandidieren, der sich neben der beruflichen Tätigkeit noch ehrenamtlich in als IHK-Prüfungsausschussvorsitzender engagiert, als Kopf des „Aktionsbündnisses Zweite Rheinbrücke“ bekannt ist und sich am 26. Mai um ein Mandat im Wörther Stadtrat bemüht.
Bei der Diskussion um die Sportstättenverlagerung in Wörth seien die Schulen „nicht wirklich aktiv eingebunden“ worden, kritisiert Weiß.
„Dabei waren wir nie gegen eine Verlagerung, haben für eine Anpassung der Stadtbahnfahrzeiten zwischen Bürgerpark und Alter Bahnmeisterei geworben – immerhin zahlt für den Straßenbahnabschnitt auf dem Wörther Dorschberg die Stadt Wörth jedes Jahr eine halbe Million Euro Betriebskostendefizit“, erläutert Weiß, der die kreiseigenen Sporthallen der IGS und des EGW als „wichtigen Beitrag zum Vereinssport in der Stadt“ sieht, seinen Ansatz.
Schulsozialarbeit im Fokus
Bei der Wahl zum künftigen Landeselternbeirat (LEB) hatte sich Susanne Doehler, stellvertretende Schulelternsprecherin am EGW, zur Wahl gestellt und bei ihrer Vorstellung den Schwerpunkt auf die Schulsozialarbeit gelegt.
Als Sprecherin des Arbeitskreises „Prävention“ innerhalb des SEB ist ihr das Thema seit Jahren wichtig. „Das Land Rheinland-Pfalz fördert Schulsozialarbeit an allen weiterführenden Schulen – außer an Gymnasien. Es lässt die Schulträger, die Schulleitungen, Lehrer, Schüler und Eltern hier komplett im Stich“, so Susanne Doehler.
Sie kann jedoch diesbezüglich im Landkreis Germersheim auf Landrat Dr. Brechtel und den Ersten Beigeordneten Christoph Buttweiler auf Unterstützung zählen. Sowohl bei dem, was der Kreis bereits freiwillig tue, als auch bei der Forderung nach mehr Unterstützung vom Land, so Doehler. „Da war die Kandidatur für den Landeselternbeirat konsequent, um dieses Thema voranzutreiben.“
Bestes Ergebnis für Doehler
Zwei Vertreter hatten die Elternvertreter an Gymnasien im Schulbezirk Neustadt zu wählen und Susanne Doehler konnte sich dank überzeugender Vorstellung mit dem besten Ergebnis noch vor dem ebenfalls gewählten amtierenden Landeselternsprecher Dr. Ralle durchsetzen.
Der LEB tagt sechs Mal im Jahr ganztägig in Mainz. Susanne Doehler will ihre selbständige Tätigkeit, die Familie und ihre Ehrenämter dafür unter einen Hut bringen.
Im September steht die im zweijährlichen Turnus stattfindende Wahl zum Schulelternbeirat am Europagymnasium an, Doehler und Weiß wollen auch dort weitermachen. Insgesamt sind aber 20 SEB-Mitglieder zu wählen, einige Mitglieder scheiden aus, neue Mitglieder herzlich willkommen.
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Herzlichen Glückwunsch zu Wahl und besser hätte es die Schulen die Kids und Eltern nicht treffen können fällt mir da gerade spontan ein.