Hambach. Am heutigen Donnerstag, 28. November, wurde nach Auskunft der Umweltabteilung auf dem Hambacher Häuselberg wieder ein Reh von einem unbekannten Hund gerissen.
Das Tier wies neben schweren Wunden im Bauchbereich auch einen nahezu abgerissenen Hinterlauf auf. Einen ähnlichen Vorfall hatte es im Januar 2012 gegeben.
„Das tote Tier lag gleich am Anfang des Häuselbergwegs im Süden in der Verlängerung des Scharfeneck-Wegs auf einer Pferdekoppel und wurde uns gegen 9 Uhr gemeldet“, sagt Thomas Baldermann, Leiter der Umweltabteilung. „Das ist der vierte Wildriss in wenigen Jahren.“
Der von der Stadt informierte Jagdpächter hat das Tier inzwischen abgeholt.
In diesem Zusammenhang sei eines noch einmal klargestellt: Sollte ein Jagdpächter einen wildernden Hund beobachten, ist er nach dem Landesjagdgesetz befugt, ihn zu töten, um das Wild zu schützen. „Wir appellieren deshalb an alle Hundehalter, ihren Hunde zu beaufsichtigen und insbesondere in waldnahen Bereichen oder auf offenem Grünland nicht frei laufen zu lassen“, unterstreicht Baldermann.
(stadt-nw)

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