
Fotos über FDP Südpfalz
Südpfalz – Wie die US-amerikanischen Politiker und Unternehmen die digitale Transformation gestalten, hat sich der technologiepolitische Sprecher der FDP-Bundestagsfraktion, Mario Brandenburg, in Washington D.C. und San Francisco/Silicon Valley näher angeschaut.
Eine Woche lang war der südpfälzische Bundestagsabgeordnete bei US-amerikanischen Think-Tanks, IT-Unternehmen und Entscheidungsträgern zu Besuch. Auf dem Programm standen Gespräche mit Vertretern von Amazon, Microsoft, Facebook, Uber, SAP sowie Treffen mit hochrangigen Angehörigen der deutschen Botschaft und dem Generalkonsulat der Bundesrepublik Deutschland.
Brandenburg besuchte auch den Atlantic Council, einen Think-Tank zur Bewältigung internationaler Herausforderungen. „Unter dem Blickwinkel der anstehenden Kommunal- und Europawahlen war der Einblick in die Arbeit des Atlantic Councils besonders wertvoll. Der Atlantic Council setzt sich unter anderem für die Aufklärung von Fake News im Internet ein. In Rheinland-Pfalz sollten wir bei den Kommunalwahlen daher verstärkt auf Fake News aufmerksam machen. Ich glaube jedoch an die Fähigkeit der Bürgerinnen und Bürger, diese einzuordnen und mit ihnen umzugehen“.
Brandenburg ist überzeugt, dass es bei Themen wie dem Datenschutz, der Cybersicherheit und der Plattformökonomie viel Raum für Zusammenarbeit und Erfahrungsaustausch gibt. „Sehr interessant war, dass in den Vereinigten Staaten die Datenschutzgrundverordnung (DSGVO) als fortschrittlich und vorbildlich bewertet wird, während diese in Deutschland als großes Schreckensgespenst gesehen wird. Inspiriert von der DSGVO wurde in Kalifornien gerade erst der California Consumer Privacy Act unterzeichnet. Die DSGVO findet ein Großteil der US-amerikanischen Entscheider in ihrer europäischen Originalform gut. Leider haben wir Deutschen verschlimmbessert und die Bürgerinnen und Bürger schlecht vorbereitet“.
So interessant die Reise in die Vereinigten Staaten von Amerika auch war, freute sich Brandenburg nach ein paar lehrreichen Tagen wieder zurück in der Pfalz zu sein. „Wenn es uns gelingt, den amerikanischen Optimismus und die „just do it“ Mentalität mit unserer deutschen Liebe zum Detail und Qualitätsanspruch zu kombinieren, dann habe wir gute Karten“, findet Mario Brandenburg.


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