
Mario Brandenburg setzt sich für eine intensivere technologische Entwicklung ein.
Fotos: über FDP Südpfaalz
Südpfalz – Wie andere Länder Forschung und Praxis der Künstlichen Intelligenz gestalten, hat sich der technologiepolitische Sprecher der FDP-Bundestagsfraktion Mario Brandenburg in Tokio näher angeschaut.
Eine Woche lang besuchte Brandenburg in der japanischen Hauptstadt die KI-Messe TechBIZKON, nahm an einem japanisch-deutsch-französisches Forschungssymposium („Artificial Intelligence – International Research and Applications: 1st Japanese-German-French DWIH Symposium“) teil und traf sich mit hochrangigen französischen und japanischen Politikern.
Bei der KI-Messe TechBIZKON standen elf Start-ups aus Japan, Österreich, Deutschland und der Schweiz im Wettbewerb um das innovativste Geschäftsmodell.
„Bei der Vorstellung der Geschäftsmodelle wurden auch kulturelle Unterschiede deutlich. So lag der Fokus bei den deutschen Start-ups sehr stark auf Ingenieur-Anwendungen. Ein japanisches Start-up wiederum analysierte verschiedene Sprechweisen, was als Geschäftsmodell in europäischen Ländern eher selten ist“, so Brandenburg.

Mario Brandenburg durfte den Sieger küren und übergab edison.ai den Preis der Lufthansa AG – einen Stand auf der Hannover Messe.
Bei dem trilateralen Symposium hielt der französische KI-Stratege Cédric Villanie eine inspirierende Rede. Brandenburg findet es vorbildlich, dass die französischen Kollegen bereit sind, Schwächen zu erkennen und zu kommunizieren: „In Deutschland tun wir uns schwer, über Schwachstellen offen zu sprechen. Dies ist aber Grundvoraussetzung für Verbesserungen und Weiterentwicklung in diesem neuen wichtigen Forschungsfeld.“
Resultat des Symposiums war eine japanisch-deutsch-französische Erklärung zur erfolgreichen Zusammenarbeit. Diese findet man auf der Homepage des Abgeordneten.
„In Japan sieht man, wie aufgeschlossen viele Länder neuen Technologien gegenüber stehen. Während wir noch über Künstliche Intelligenz im Allgemeinen diskutieren, entwickelt man in Japan und anderswo bereits konkrete KI-Anwendungen. Zum Beispiel bei der Robotik im Pflegesektor. Gerade in diesem gesellschaftspolitisch so bedeutenden Bereich sehe ich auch für Deutschland riesige Chancen“, so Mario Brandenburg.


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