Dienstag, 16. Oktober 2018

Speyer: Teil der Rheinpromenade in Helmut-Kohl-Ufer umbenannt

29. September 2018 | noch keine Kommentare | Kategorie: Neustadt a.d. Weinstraße und Speyer, Politik regional, Regional

V.li.: CDU-Bundesstagsabgeordneter Johannes Steiniger, Maike Kohl-Richter und der Speyerer Oberbürgermeister Hans-Jörg Eger.
Fotos und Video: Pfalz-Express/Licht
Fotostrecke am Textende

Speyer – In Speyer ist ein Teil der Rheinpromenade in Helmut-Kohl-Ufer umbenannt worden.

An der Feier zur Einweihung nahmen Maike Kohl-Richter, die Witwe des 2017 verstorbenen Altbundeskanzlers, und sein Sohn Walter Kohl teil. Der erntete für sein Erscheinen viel Applaus.

Am 15. März diesen Jahres hatte Speyerer Stadtrat beschlossen, einen Abschnitt der Rheinuferpromenade in „dankbarer Erinnerung und zur Würdigung der Verdienste des verstorbenen Bundeskanzlers a.D., Dr. Helmut Kohl“ in „Helmut-Kohl-Ufer“ umzubenennen.

Am Flaggenmast des Schiffbauer-, Schiffer und Fischervereins hatten sich am Samstagnachmittag geladene Gäste und auch Spaziergänger eingefunden, um die Zeremonie zu verfolgen.

Bürgermeister Hans-Jörg Eger (CDU) und der CDU-Bundestagsabgeordnete Johannes Steiniger würdigten die Verdienste Kohls um die deutsche Einheit und das Zusammenwachsen Europas. Diese Errungenschaften dürften nicht leichtfertig aufs Spiel gesetzt werden, sagte Eger: „Wir sind dem Erbe Kohls verpflichtet.“

Walter Kohl:

Steiniger, der eine Art Laudatio hielt, betonte die lebenslange Verbundenheit Kohls mit Speyer und dem Dom. Mit dem Leitbild „Kultur, Kirche, Dom“ sei Kohl auch stets Botschafter für die Pfalz gewesen, habe Staatsgäste gerne nach Speyer gebracht.

Dass der neue Abschnitt nun „Ufer“ und nicht „Promenade“ heiße, passe zu Helmut Kohl. Der sei kein „Flanierer“ gewesen, sondern immer wieder zu neuen Ufern aufgebrochen: „Oft auch gegen den Strom.“

Steiniger wünschte sich „ein Helmut-Kohl-Ufer in jeder Stadt zwischen Speyer und Bonn.“ „Von der Speyerer Entscheidung können sich andere Städte eine Scheibe abschneiden“, lobte Steiniger auch den Rat der Stadt, der die Bürger per Online-Voting an der Entscheidung hatte teilhaben lassen.

Walter Kohl sagte, der Abschnitt sein wunderbar gestaltet worden. Es sehe den Teil der Uferpromenade aber auch als „Helmut und Hannelore Kohl Ufer“.

Maike Kohl-Richter bezeichnete den Platz am Rheinufer als „idealen Ort für die Würdigung ihres verstorbenen Mannes.“ Die Marching Bones Jazzband spielte zum Abschluss die National- und die Europa-Hymne. (cli)

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