Freitag 4.September 2026

Solarstrom vom eigenen Dach: EnergieSüdwest realisiert ihr bislang größtes Mieterstromprojekt in der Landauer Cornichonstraße

27. Januar 2026 | Kategorie: Landau

Das Dach der Cornichonstraße 20 mit der neuen Photovoltaikanlage.
Quelle: ESW

Landau– In der Cornichonstraße 20 in Landau ist das bislang größte Mieterstromprojekte der EnergieSüdwest (ESW) erfolgreich in Betrieb gegangen.

In enger Zusammenarbeit mit der Eigentümergemeinschaft wurde im Zuge einer Dachsanierung eine Photovoltaik-Anlage mit 80 Kilowattpeak installiert, die künftig rund 85.000 Kilowattstunden Strom pro Jahr erzeugt – genug, um den Strombedarf des gesamten Wohngebäudes weitgehend zu decken.

Der auf dem Dach produzierte Solarstrom wird im Rahmen eines Mieterstrommodells direkt an die Bewohnerinnen und Bewohner des Hauses geliefert. Ergänzend wird bei Bedarf Strom aus dem öffentlichen Netz bezogen. Für die Eigentümergemeinschaft und die Mietparteien bedeutet das eine nachhaltige, wirtschaftliche und lokal erzeugte Energieversorgung.

„Das Projekt in der Cornichonstraße zeigt eindrucksvoll, was möglich ist, wenn Eigentümer frühzeitig und partnerschaftlich mit dem Energieversorger zusammenarbeiten“, sagt Dr. Robert Grajcarek, Geschäftsführer der EnergieSüdwest Projektentwicklung GmbH. „Mit dieser Anlage realisieren wir unser bislang größtes Mieterstromprojekt und leisten gleichzeitig einen konkreten Beitrag zur Energiewende vor Ort.“

Besonders bemerkenswert: Die Umsetzung war auch deshalb anspruchsvoll, weil sich das Gebäude in einer Denkmalzone befindet. Dennoch konnte die Photovoltaik-Anlage letztlich im Rahmen der Dachsanierung realisiert werden. Ein Beispiel dafür, dass Denkmalschutz und erneuerbare Energien kein Widerspruch sein müssen.

Auch die Eigentümergemeinschaft zieht eine positive Bilanz. „Für uns war entscheidend, eine zukunftsfähige Lösung zu finden, von der alle profitieren – Eigentümerinnen und Eigentümer sowie Mietende“, erklärt Jürgen Alshut von Bau4 Architekten aus Karlsruhe, der auch die Eigentümergemeinschaft vertritt. „Mit EnergieSüdwest hatten wir einen erfahrenen Partner, der das Projekt ganzheitlich begleitet hat.“

Beim Mieterstrommodell wird der im Gebäude erzeugte Strom ohne Nutzung des öffentlichen Netzes direkt an die Letztverbrauchenden verteilt. Dadurch entfallen unter anderem Netzentgelte, Stromsteuer und Konzessionsabgaben, was den Strom für die Mietparteien günstiger macht. EnergieSüdwest übernimmt dabei den Messstellenbetrieb sowie die Abrechnung und die Reststromlieferung. Die Investition in die PV-Anlage und der Betrieb erfolgen durch die Eigentümergemeinschaft.

Mit Projekten wie diesem setzt EnergieSüdwest verstärkt auf dezentrale Energieversorgung und nachhaltige Lösungen im urbanen Raum. „Gerade in Mehrfamilienhäusern liegt großes Potenzial, erneuerbare Energien effizient zu nutzen“, so Dr. Grajcarek.

Weitere Informationen zum Mieterstrommodell der EnergieSüdwest finden Interessierte unter https://energie-suedwest.de/mieterstrom.

 

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