
Quelle: EWL
Landau. Wie künftig Mikroplastik aus dem Abwasser entfernt werden kann, darüber berichtet kommenden Dienstag (15. Oktober) ab 19:05 Uhr das Wissensmagazin Galileo.
Ein Filmteam des Senders ProSieben hatte im Sommer die Kläranlage des Entsorgungs- und Wirtschaftsbetriebes Landau (EWL) besucht und das Forschungsprojekt „Wasser 3.0“ in Augenschein genommen.
Ziel des Projektes ist es, Mikroplastik wirkungsvoll aus dem Abwasser zu entfernen. Denn immer mehr kleinste Partikel aus Kunststoff landen dort: zum Beispiel durch Beigaben in Kosmetikprodukten und durch Abrieb von Kunstfasern in der Waschmaschine.
Einen Weg diese Mikropartikel im Zuge der Abwasserreinigung zu „fischen“, hat ein Forscherteam aus der Pfalz entwickelt. Der EWL ist Umsetzungspartner für die Entwicklung einer Pilotanlage im Forschungsmaßstab.
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Das ist eine ganz wichtige Entdeckung. Den meisten Menschen ist überhaupt nicht bewusst, dass in den meisten Wasch- und Putzmitteln, sowie in Pflegeprodukten Silikon und Microplastik enthalten ist. Und das konnte man bisher nicht aus dem Wasser filtern. Dieses Microplastik wurde bisher total unterschätzt. Es landet in den Meeren und dann in unserer Nahrung.
Ich finde man sollte den Zusatz von solchen Stoffen verbieten. Ich wasche meine Wäsche mit Produkten von Frosch. Sie wird sauber und es ist, dank mehr Inhalt in den Packungen auch nicht teurer als das Siliconzeug. Es gibt preiswerte und gute Kosmetik- und Haarpflegeserien ohne Microplastik. Meine Haut hat nicht mehr Falten als vorher und auch meine Haare werden sauber und glänzen. Und das Beste daran: Ich habe ein gutes Gewissen dabei.
Toll, hoffe das Projekt hat Erfolg. Ich wünsche mir mehr Info, Aufklärung, über Mikroplastik. Wusste nicht, daß es in Waschpulver usw enthalten ist.
Zu Medikamente im Trinkwasser wird ja auch geforscht. Hier vermisse ich die Info, wie weit wir nun sind.