Berlin/Mainz – Gemeinsam mit der Internationalen Gesellschaft für Menschenrechte (IGFM) hat Generalsekretär Patrick Schnieder MdB in Berlin für die Freilassung des christlichen Pastors Behnam Irani vor der Iranischen Republik demonstriert.
Patrick Schnieder richtete sich mit einem Apell an die Iranische Regierung: „Behnam Iranis wird vorgeworfen, dass er Christ ist. Im Iran kann ein Konvertit, der vom muslimischen Glauben abweicht, sogar mit der Todesstrafe bestraft werden. Glaubens- und Bekenntnisfreiheit sind aber Menschenrechte und diese gelten auch im Iran. Deshalb ist Behnam Irani unverzüglich freizulassen.
Als politischer Pate von Behnam Irani setze ich mich seit 2011 für Herrn Irani ein. Während der Haft ist er schwer erkrankt, eine ordentliche Behandlung wird ihm aber im Gefängnis verwehrt. Sein Gesundheitszustand sei schlecht, wird aus dem Iran berichtet. Angesichts der sechsjährigen Haftstrafe, zu der Behnam Irani verurteilt wurde, sind das unhaltbare Zustände.
Gemeinsam mit der rheinland-pfälzischen CDU-Landes- und Fraktionsvorsitzenden Julia Klöckner MdL, die ebenfalls IGFM-Patin von Herrn Irani ist, fordere ich seine Freilassung. Die Menschenrechtsverletzungen im Iran sind gravierend, die Christenverfolgung ist in keinem Fall zu tolerieren. Diese extreme Repression muss ein Ende haben.“
Hintergrund:
Anlässlich des Jahrestages der Iranischen Revolution von 1979 hat die IGFM zur Mahnwache vor der Botschaft der Islamischen Republik Iran aufgerufen. Die IGFM setzt sich für die Freilassung von Iranischen Gefangenen ein, die aufgrund ihres Bekenntnisses zum christlichen Glauben inhaftiert wurden. Pastor Behnam Irani ist einer der bekanntesten Gefangenen. (red)

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