
„Vier Musketiere“ für die Rheinbrücke: Landrat Dr. Fritz Brechtel, Dr. Thomas Gebhart (MdB), Patrick Schnieder (MdB) und Matrin Brandl (MdL) auf der Rheinrücke bei Maximiliansau.
Foto: v. privat
Maximiliansau – Das Thema am Laufen halten, Druck machen, Nadelstiche in Richtung Brückengegener setzen: Bei einem Vorort-Treffen an der Rheinbrücke in Maximiliansau haben der südpfälzer Bundestagsabgeordnete Dr. Thomas Gebhart und der im Verkehrsausschuss des Bundestags zuständige Berichterstatter für den Bundesverkehrswegeplan Patrick Schnieder MdB (beide CDU) ein weiteres Mal die deutliche Unterstützung für das Projekt zweite Rheinbrücke seitens des Bundes bekräftigt.
„Der Bund steht voll und ganz hinter diesem Projekt und seinen Zusagen, die Brücke zu finanzieren und zu bauen. Mit Blick auf die Fortschreibung des Bundesverkehrswegeplans setzen wir uns dafür ein, dass das Projekt mit höchster Priorität eingestuft wird“, so Thomas Gebhart und Patrick Schnieder.
„Das Projekt hat – auch im bundesweiten Vergleich – weiter an Dringlichkeit gewonnen, mit Blick auf die Entlastungswirkung für die jetzige Verkehrssituation. Wir werden den Druck auf die Länder aufrecht erhalten, dass das Verkehrsproblem an diesem Nadelöhr gelöst wird,“ sagte Patrick Schnieder.
Der Landtagsabgeordnete Martin Brandl betonte, dass „die B 36-Anbindung einer zweiten Brücke eine erhebliche Entlastung für den Verkehr nach sich ziehen würde, insbesondere auch für die Stadt Karlsruhe selbst, weshalb diese ein essentieller Bestandteil des Rheinbrücken-Projekts sei. Leider habe das Land Baden-Württemberg bislang keinen Planungsauftrag vergeben“, so Brandl.
Landrat Fritz Brechtel verwies dabei auf die große Unterstützung auf beiden Seiten des Rheins für das Projekt, zu der viele Wirtschaftsunternehmen sowie die Landkreise um Karlsruhe gehören.
„Der Ausbau der Infrastruktur an dieser Stelle hätte eine positive Wirkung auf den Wirtschaftsstandort der Technologieregion Karlsruhe bzw. auf die gesamte Metropolregion Rhein-Neckar. Es gilt, die Brücke zu bauen, um Zukunftsinvestitionen nicht zu gefährden“, so Brechtel.
Die Verzögerungen hinsichtlich der Realisierung des Projekts seien deshalb auf die Landesregierungen in Rheinland-Pfalz und Baden-Württemberg zurückzuführen, die das Planfeststellungsverfahren verschleppten und blockierten.
„Die Länder sind aufgefordert, das Planfeststellungsverfahren abzuschließen und Baurecht zu schaffen. Zu Recht lehnt der Bund lediglich eine Ersatzbrücke ab und will mit einer zweiten Brücke neue Kapazitäten schaffen, die dauerhaft zu einer Verkehrsentlastung beitragen und für das Verkehrsnetz unverzichtbar sind,“ so Thomas Gebhart und Patrick Schnieder. (mm/red)

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