Neustadt. Das vom Stadtrat am 23. Juli 2015 beschlossene neue Parkleitsystem wurde zwischenzeitlich größtenteils installiert.
An mehr als 50 verschiedenen Standorten wurde die veraltete dynamische Beschilderung entfernt und durch die Schilder für das neue Parkleitsystem ersetzt. Dabei wurden auch Pfosten und Befestigungsmaterial, das den aktuellen statischen Anforderungen nicht mehr genügte, erneuert.
Das neue Parkleitsystem weist auf das Parkraumangebot in der Kernstadt hin und soll die Verkehrsteilnehmer „zielgerichtet, ohne unnötigen Parksuchverkehr zu erzeugen“, lenken.
Noch nicht aufgestellt wurden die Schilder in dem am 27. März startenden Baustellenbereich der Talstraße. Diese sind im Bauhof gelagert und werden erst wenn die Baustelle fertig eingerichtet ist montiert.
Auch fehlen noch die „Begrüßungs-/Hinweisschilder“ an den Stadteingängen, die darauf verweisen, dass es überhaupt ein Parkleitsystem gibt. Diese sollen schnellstmöglich aufgestellt werden.
Mit der Umsetzung wurde eine Firma aus Birkenfeld beauftragt. Die Kosten hierfür betragen ca. 107.000 Euro.
Zum Hintergrund:
Das Parkraumkonzept, welches vom Stadtrat am 2. Juli 2013 beschlossen wurde, enthielt die dringende Empfehlung, das bestehende dynamische Parkleitsystem zu erneuern. Hintergrund war, dass das dynamische Parkleitsystem in wesentlichen Teilen nicht mehr funktionierte bzw. einer
täglichen personalintensiven Nachjustierung bedurfte.
Grundproblem dabei war, dass zahlreiche angeschlossene Parkplätze unbeschrankt sind und
somit die zu-und abfahrenden Fahrzeuge nicht vollständig korrekt erfasst wurden und somit die Anzahl der freien/belegten Parkplätze falsch war.
Einige Anzeigen waren aber auch schlichtweg nur defekt oder Begrifflichkeiten wie z. B. „Hertie“ überholt.
Eine Nachbesserung des dynamischen Systems wäre zu teuer gewesen und außerdem hätte baulich einiges verändert werden müssen. Deshalb hat man sich für ein statisches System entschieden.
Der Planungsprozess für das neue Parkleitsystem wurde intensiv und sehr konstruktiv durch eine interne Arbeitsgruppe aus Verwaltung und Willkomm e. V. begleitet.
Wichtige Teilziele dabei waren die Bündelung des Parksuchverkehrs, eine stringente Zielführung, die einheitliche Namensgebung, eine klare funktionale Gestaltung der Beschilderung und insbesondere auch, dass die Beschilderung modular erweiterbar und immer aktuell sein muss. (stadt-nw)

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