Freitag, 07. August 2020

Neues Stadttor Landau rückt näher: Stadtrat befürwortet den Offenlegungsbeschluss für die zukünftige Gestaltung des Kaufhof-Areals in Landau

Nach Auszug von Galeria Kaufhof Karstadt aus dem Gebäude beginnt die Umwandlungdes Standorts

2. Juli 2020 | noch keine Kommentare | Kategorie: Landau, Politik regional

Der Siegerentwurf des Architekturbüros Tilmann Probst sieht einen Mix aus Wohnen, Arbeiten und Einkaufen für die Zukunft des Landauer Kaufhof-Areals vor.
Visualisierung: Tilmann Probst Architekten

Landau. Am 23. Juni wurde der Offenlegungsbeschluss für das Kaufhof-Areal an der Ostbahnstraße einstimmig im Landauer Stadtrat beschlossen.

Dieser Meilenstein ermöglicht den Weg zum Satzungsbeschluss des Bebauungsplans (B-Plan), einem verbindlichen Bauleitplan, für das in Zusammenarbeit mit der Stadt Landau und Projektentwickler ehret+klein angestrebte urbane Stadtquartier.

Im Architekturentwurf von Tilman Probst Architekten wird das zukunftsweisende Geschäfts- und Einkaufsgebäude Gestalt annehmen. Die Neuentwicklung des Areals sieht ein lebendiges Stadtquartier vor, das einen attraktiven Nutzungsmix für Einkaufen, Arbeiten, Wohnen, Gastronomie und weitere Dienstleitungen bietet.

Auf etwa 18.500 qm2 Bruttogeschossfläche (BGF) wird Platz für Handel-,Gewerbe, Wohnen und weitere Dienstleistungen geschaffen, die den Standort zu einem Magnet und somit zukunftsfähig machen sollen.

Eine Umwandlung des Areals wird nach Ende des Kaufhof-Mietvertrags beginnen. Dies wird spätestens im Frühjahr 2021 soweit sein. Die Fertigstellung des Stadtquartiers soll bis zur 750-
Jahr-Feier in 2024 erfolgen.

Beteiligung der Stadt, Bürger und Gewerbetreibenden

Der Architekturentwurf wurde im Rahmen eines Realisierungswettbewerbs Anfang 2019 ausgewählt. Eine fachlich und sachlich professionell besetzte Jury aus Architekten, Planern
sowie Vertretern der Stadt Landau ermittelte den Siegerentwurf von Tilman Probst Architekten aus München.

Dem Architekturwettbewerb vorangegangen war ein Workshop zur Beteiligung der Öffentlichkeit im August 2018, der in den ungenutzten Stockwerken des Kaufhof-Gebäudes stattfand. In
Abstimmung mit den städtischen Gremien ermittelte der Projektentwickler ehret+klein die Wünsche und Bedürfnisse der Landauer Bürger und Gewerbetreibenden.

Die Ideen und Anregungen der Bürger flossen in den Auslobungstext des Realisierungswettbewerbs mit ein.

ehret+klein ist ein Inhaber geführtes Unternehmen, das zwei Disziplinen verbindet: Für Kunden steuert, revitalisiert und optimiert es Einzelobjekte und Immobilienportfolios. Für Investoren kreiert, plant, baut und vermarktet es Immobilien und Quartiere. Durch die Verknüpfung dieser zwei Disziplinen bietet ehret+klein nicht nur das komplette Leistungsspektrum für den Lebenszyklus einer Immobilie an, sondern wartet auch mit praxiserprobten Lösungen auf.

Für das bundesweit tätige Unternehmen mit Sitz in Starnberg arbeitet ein Team von 80 Ingenieuren, Kaufleuten, Projektentwicklern und Spezialisten. Zu den Kunden gehören verschiedene europäische Family Offices und institutionelle Investoren. (red)

 

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