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Germersheim – Bei der Sitzung des Kreistags Germersheim am 18. Februar haben der Zweckverband Schienenpersonennahverkehr Rheinland-Pfalz Süd (ZSPNV Süd) und die Albtal-Verkehrs-Gesellschaft (AVG) ein neues Fahrplankonzept für die Stadtbahnen nach Germersheim vorgelegt.
Es soll ab Dezember 2019 für eine „besser erkennbare Linienführung“ sorgen und beinhaltet schnellere und umsteigefreie Verbindungen zum Karlsruher Hauptbahnhof mit – laut ZSPNV – „optimalen Anschlüssen“ auf den Fernverkehr.
Die Stadtbahnen erreichen die Karlsruher Innenstadt dann etwa zehn Minuten schneller. Das Konzept ist schon mit Blick auf die Eröffnung des Karlsruher Stadtbahntunnels erarbeitet worden. Ab Dezember 2020 soll der Karlsruher Marktplatz rund zehn bis 15 Minuten schneller erreicht werden als heute.
Das Konzept sieht vor, dass die Stadtbahnen der Linien S 51 und S 52 ab Dezember montags bis freitags im „angenäherten“ Halbstundentakt – also in etwa alle halbe Stunde – fahren. An den Wochenenden bleibt es bei stündlichen Fahrten.
Künftig fährt die S 51 mit allen Stops von Germersheim über Wörth und Maximiliansau ab der Rheinbrücke direkt in die Karlsruher Innenstadt.
Die S 52 soll ergänzend montags bis freitags als Express-Stadtbahn ab Wörth auf der DB-Strecke direkt bis in den Karlsruher Albtalbahnhof und zum Bahnhofsvorplatz und weiter in die Innenstadt fahren. Der Fahrplan in der Berufs- und Schülerverkehrszeit bis etwa 8 Uhr bleibt weitestgehend unverändert. Die Stadtbahnen der S 5 in die Wörther Innenstadt sind von den Änderungen nicht betroffen.
„Wenn die Zusagen der Geschäftsleitung der AVG zur Personalentwicklung zutreffend sind, der Trend der vergangenen Monate sich bestätigt und die Personalengpässe bei der AVG tatsächlich überwunden werden, sollte einem Erfolg des neuen Konzepts dann nichts im Wege stehen“, erklärt der Germersheimer Landrat Dr. Fritz Brechtel als Vorsteher des ZSPNV Süd.
Erklärtes Ziel des Landkreises Germersheim sei es, einen durchgehenden Halbstundentakt zu bekommen, so dass die noch bestehende Lücke am Vormittag aufgefüllt wird. Den Stundentakt will Brechtel aber noch ergänzt sehen: „Deshalb wird der ZSPNV Süd als Aufgabenträger für den SPNV im südlichen Rheinland-Pfalz prüfen, welche finanziellen Möglichkeiten bestehen, sowohl möglichst viele Züge aus dem Rheinbrückenergänzungspaket als auch weitere Stadtbahnen über das Jahr 2019 hinaus zu finanzieren.“
Der Stadtbahnvertrag zwischen dem ZSPNV Süd und dem Land Baden-Württemberg auf der einen Seite und der AVG auf der anderen Seite hat noch eine Laufzeit bis Dezember 2023. Derzeit finden intensive Gespräche insbesondere mit dem Land Baden-Württemberg darüber statt, wie das Angebot ab Ende 2023 aussehen soll. (red)

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Als Schichtarbeiter fahre ich mit dem Auto sonst komme ich zuspät die Züge fahren viel zu spät los wenn
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