Berlin – Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) und der türkische Ministerpräsident Binali Yildirim wollen die deutsch-türkischen Beziehungen verbessern.
Der Besuch sei eine gute Gelegenheit gewesen, um den Gesprächsfaden wieder aufzunehmen, sagte Merkel am Donnerstagabend nach einem Treffen mit Yildirim im Kanzleramt. Man bemühe sich, die Beziehungen „Schritt für Schritt“ zu verbessern.
Der Fall des in der Türkei inhaftierten Journalisten Deniz Yücel sei dabei ein wichtiger Punkt. Sie habe bei dem Treffen darauf hingewiesen, dass der Fall Yücel eine besondere Dringlichkeit habe, so Merkel. Der Besuch des türkischen Ministerpräsidenten sei „ein Zeichen, dass die Gesprächsbereitschaft von türkischer Seite da ist, dass wir intensiv reden müssen“.
Sie glaube, es sei ein Signal, dass „es von beiden Seiten ein Interesse daran gibt, die deutsch-türkischen Beziehungen wieder zu verbessern“. Die Kanzlerin bedankte sich bei Yildirim für ein „nicht sehr einfaches“ aber doch „sehr nützliches“ Gespräch.
Yildirim sagte, dass es im Rahmen der bilateralen Beziehungen der beiden Länder eine Reihe wichtiger Punkte gebe. „Die Türkei-Deutschland-Beziehungen sind für uns natürlich sehr wichtig.“
Zu den in der Türkei inhaftierten Deutschen sagte der türkische Ministerpräsident: „Deniz Yücel und die anderen verdächtigen Personen sind natürlich Gegenstand verschiedener Verdächtigungen und sind momentan in Haft.“
Er gehe davon aus, dass die Gerichte im Rahmen der rechtsstaatlichen Prinzipien eine Entscheidung fällen werden. „Unsere Aufgabe ist es dabei natürlich, diese Verfahren für die Gerichte mit unserer Herangehensweise zu erleichtern“, so Yildirim.
Die lange Verfahrensdauer verteidigte er damit, dass die Gerichte des Landes wegen des Militärputsches in der Türkei und der nachfolgenden zahlreichen Prozesse unter einer enormen Arbeitslast leiden würden.
Der Besuch des türkischen Ministerpräsidenten war relativ kurzfristig angekündigt worden.
Auch am Freitag hat die Kanzlerin ein straffes Programm. Zunächst ist am Vormittag ein Besuch des italienischen Ministerpräsidenten Paolo Gentiloni im Kanzleramt geplant.
Am Mittag empfängt Merkel den polnischen Ministerpräsidenten Mateusz Morawiecki, am Nachmittag folgt ein Treffen mit der britischen Premierministerin Theresa May. (dts Nachrichtenagentur)

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Deniz Yücel in einer seiner Kolumnen für die Berliner „tageszeitung“:
„Der baldige Abgang der Deutschen aber ist Völkersterben von seiner schönsten Seite.“
Noch erfreulicher: Die Ossis schaffen sich als Erste ab. Während im Westen die Zahl der Minderjährigen in den vergangenen zehn Jahren um 10 Prozent gesunken ist, ging sie im Osten um 29 Prozent zurück. Die Sandys, Mandys und Jacquelines pfeifen auf das neue deutsche Mutterkreuz („Elterngeld“) und tragen nach Kräften dazu bei, dass den ostdeutschen Volkssportarten Jammern, Opfersein und Ausländerklatschen in absehbarer Zeit der Nachwuchs ausgehen wird.
Nun, da das Ende Deutschlands ausgemachte Sache ist, stellt sich die Frage, was mit dem Raum ohne Volk anzufangen ist, der bald in der Mitte Europas entstehen wird …