
Symbolbild: dts Nachrichtenagentur
Mannheim. In der Nacht zu Sonntag, 27. Oktober, wurden Polizei und Rettungsdienst zu zwei vermutlich schwer verletzten Personen in ein Wohnhaus in der Mannheimer Innenstadt gerufen.
Im Hausflur wurde eine 33-jährige Frau mit tödlichen Verletzungen, vermutlich laut Polizei in „Folge scharfer und stumpfer Gewalt“, gefunden. Auch die sofort eingeleiteten Reanimationsmaßnahmen konnten sie nicht mehr retten. Eine weitere, schwer verletzte Frau wurde mit einer Stichverletzung in ein nahe gelegenes Krankenhaus gebracht. Ihr Zustand ist stabil.
Aufgrund der Gesamtumstände gehen die Ermittler derzeit von einem Tötungsdelikt sowie einem versuchten Tötungsdelikt aus. Als dringend tatverdächtig gilt der Ex-Freund der Verstorbenen. Nach ersten Erkenntnissen war ein Streit im Hausflur des Anwesens vorausgegangen.
Der Tatverdächtige konnte am frühen Sonntagmorgen durch das SEK festgenommen werden. Er soll dem Haftrichter des Amtsgerichts Mannheim vorgeführt werden, der über die Frage der Untersuchungshaft zu entscheiden hat.
Die Spurensicherung wurde noch in der Nacht durch die Kriminaltechnik der Kriminalpolizeidirektion Heidelberg und das Institut für Rechtsmedizin durchgeführt.
Die Ermittlungen zu den Hintergründen der Tat und dem Tatablauf der Staatsanwaltschaft Mannheim und des Kriminalkommissariats Mannheim dauern an.

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Die Großrazzia in Mannheim hat der Frau nicht geholfen. Schön, dass man immerhin wußte, wo der mutmaßliche Täter gewohnt hat, während Name und Herkunft mal wieder nicht zu ermitteln sind.
Und nein, brutale Ehrenmorde an Frauen gabe es in Deutschland schon immer, Autofahren ist ohnehin gefährlicher als Frau sein und das ganze ist durch die AfD provoziert!