Mannheim – Ein 28-jähriger Mann hat seine Zivilcourage fast mit dem Leben bezahlt: Er wurde in einer Bahn von mehreren jungen Männern zu Boden getreten und zusammengeschlagen, als er einer belästigten jungen Frau zu Hilfe kommen wollte. Nun hat die Polizei zwei von ihnen verhaftet.
Der Mann war bei dem Angriff am 11. März schwer verletzt worden und hatte mehrere Frakturen erlitten. Die Täter sollen mit außerordentlicher Brutalität vorgegangen sein. Zwei Männer seien außerdem mehrmals von einer Sitzbank auf den Kopf des Mannes gesprungen, so die Ermittler. Aus diesem Grund geht die Staatsanwaltschaft Mannheim von einem versuchten Tötungsdelikt aus.
Im Lauf der Ermittlungen stieß die Polizei auf insgesamt zehn Tatverdächtige. Da sich nach der Veröffentlichung eines Zeugenaufrufs die geschädigte junge Frau (24) bei der Polizei meldete, identifizierte diese insgesamt drei junge Männer im Alter von 18 Jahren als Haupttatverdächtige.
Die Staatsanwaltschaft Mannheim erwirkte Durchsuchungsbeschlüsse für alle zehn Beschuldigten und Untersuchungshaftbefehle für die drei Hauptverdächtigen. Die Durchsuchungen wurden zeitgleich durchgeführt, dabei wurden zahlreiche Beweismittel gefunden und beschlagnahmt.
Zwei der Hauptverdächtigen wurden verhaftet, ein dritter ist zur Zeit noch flüchtig. Nach ihm wird weiter intensiv gefahndet. Die sieben weiteren Verdächtigen wurden nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen wieder entlassen; sie erwartet eine Anzeige.
Die beiden Verhafteten wurden am 29. März dem Ermittlungsrichter vorgeführt. Es gab Haftbefehle wegen „Verdachts des versuchten Totschlags und der gefährlichen Körperverletzung“ und wegen „Verdachts der gefährlichen Körperverletzung“. Beide wurden in Justizvollzugsanstalten eingeliefert.

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„….ein dritter wurde nicht angetroffen und ist zur Zeit noch flüchtig. Nach ihm wird derzeit intensiv gefahndet. Die sieben weiteren Verdächtigen wurden nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen wieder entlassen“
Eine „intensive Fahndung“ ohne Täterbeschreibung, ohne Foto, ohne Namen und nach Wochen des Trödelns ist keine Fahndung.
Es ist laxes Verhalten der Justizbehörden und der Polizei.
Damit muss endlich Schluss sein!
Klar Johannes…
deine AfD-Gestapo wäre da warscheinlich schneller und effektiver hmmm ?
Nach fast vier Wochen kommt dieser Vorfall auf den Tisch, sicherlich aus „ermittlungstaktischen Gründen“. An langsamen Brieftauben dürfte es jedenfalls nicht gelegen haben. Aber in der Traumwelt der Merkel-Gläubigen werden es wohl brandgefährlichen AfD Anhänger gewesen sein …
Die Opfer waren wohl welche, „die-schon-länger-hier-leben“, da kommen dann leider auch keine Betroffenheitspolitiker vorbei und wünschen gute Besserung oder bitten vielleicht sogar um Verzeihung für das größte Staatsversagen seit Mai 1945 …
Mit ein wenig Geschichtskenntnis ist zu erkennen, dass das einzige was in dieser Geschichte an die SA erinnert, das Verhalten der 10 Männer ist.