
Foto: dts Nachrichtenagentur
Ludwigshafen-Friesenheim. Am Samstag, 28. Mai um 00.30 Uhr gingen bei der Polizei mehrere Notrufe wegen möglicher Explosionen oder Salutschüssen in Ludwigshafen-Friesenheim ein.
Die Knallgeräusche waren zwischen 0.20 Uhr und 1.10 Uhr weithin zu hören.
Viele Anrufer hatten zunächst Angst vor einem kriegsähnlichen Zustand. Zur Abklärung der Geräusche wurden mehrere Funkstreifenwagen und ein Polizeihubschrauber entsandt. So konnten die Geräusche beim Chemiekonzern BASF ausgemacht werden, der auf Anfrage auch bestätigte, dass es in einer unter Druck stehenden Dampfleitung zu einer Leckage im Werkteil Nord gekommen sei.
Damit einhergehend lösten die Sicherheitsventile aus und gaben dann in unterschiedlichen Abständen Dampf und Rauch mit den entsprechenden Geräuschen ab. Der Umweltmesswagen konnte keine schädlichen Immissionen feststellen.
Die Sicherheitssysteme hätten wie vorgesehen reagiert, so die BASF-Pressestelle in ihrem Statement. Überschüssiger Druck sei über Sicherheitsventile entwichen, wodurch es zur nächtlichen Lärmbelästigung kam. Die Anlage sei heruntergefahren und die zuständigen Behörden informiert worden. Man bitte die „Nachbarn um Verständnis“. (pol/red)

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