
Foto: dts Nachrichtenagentur
Ludwigshafen – Am Freitag (5.11.2021) zwischen 19:40 Uhr und 20 Uhr kam es beim Umschlag der Ladung eines Tankmotorschiffs bei der BASF vermutlich zu einem technischen Defekt an Bord des Tankschiffs.
Rund 100 Liter Hexamethylendiamin (UN 2280) flossen in den Rhein. Hierbei handele es sich um einen schwach wassergefährdenden Stoff, so Staatsanwaltschaft und Polizei. Hexamethylendiamin ist ein Vorprodukt zur Herstellung von Polyamiden wie Nylon. Die Ermittlungen bezüglich einer Gewässerverunreinigung dauern an.
Auch das Unkrautvernichtungsmittel Metazachlor fließt seit einer Betriebsstörung am Mittwoch bei der BASF noch immer in den Rhein, allerdings in einer starken Verdünnung. (red/pol)

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