Mainz – Das Land plant die Einrichtung einer Außenstelle der Aufnahmeeinrichtung für Asylbegehrende (AfA) Ingelheim auf dem Layenhof bei Mainz-Finthen.
Ab September sollen dort Wohncontainer für Flüchtlinge zur Verfügung stehen. Die ersten 50 Wohncontainer würden schon Ende August angeliefert, hieß es vom Ministerium für Integration. Die Container sollen Raum für 200 Menschen bieten.
Ende September werden Wohncontainer für weitere 200 Menschen aufgestellt. Insgesamt sollen kurzfristig maximal 500 Asylbegehrende untergebracht werden können.
Die AfA-Außenstelle Layenhof erhält einen eigenen Sozialdienst und einen Wachdienst, der rund um die Uhr anwesend ist.
Die Flüchtlinge bleiben rund vier bis sechs Wochen in Einrichtungen der Erstaufnahme, wie auf dem Layenhof, bevor sie in die Kommunen verteilt werden.
Das Land Rheinland-Pfalz ist für die Erstaufnahme der Flüchtlinge zuständig und benötigt dringend zusätzliche Unterkünfte für Flüchtlinge. Die Landesregierung hat sich daher an die Stadt Mainz und die Gemeinde Wackernheim mit der Bitte um Unterstützung gewandt.
Die Wohncontainersiedlung auf dem Layenhof ist als befristete Übergangslösung vorgesehen, bis die von der Landesregierung geplanten und teilweise bereits im Bau befindlichen zusätzlichen Erstaufnahmeeinrichtungen als dauerhafte Lösungen zur Verfügung stehen.
Neben den schon bestehenden AfAs in Trier und Ingelheim werden demnächst weitere AfAs in Hermeskeil, Kusel und Birkenfeld eröffnen. (red)
Für die Bewohner des Layenhofs findet am 4. September um 17 Uhr eine Informationsveranstaltung auf dem Layenhof im Saal des Gebäudes 5856 statt.

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