Donnerstag, 29. Februar 2024

Kapitänin Rackete: Schwere Vorwürfe an Seehofer

4. September 2019 | Kategorie: Nachrichten, Politik

Foto: dts Nachrichtenagentur

Berlin  – Die Kapitänin der Sea-Watch 3, Carola Rackete, hat schwere Vorwürfe gegen Bundesinnenminister Horst Seehofer (CSU) erhoben.

Das berichtet die Wochenzeitung „Die Zeit“. Rackete und ihre Crew hatten im Juni 2019 aus Libyen kommende Flüchtlinge im Mittelmeer gerettet und wochenlang keine Erlaubnis erhalten, einen europäischen Hafen anzulaufen.

Die Kapitänin sagte, am zweiten Tag nach der Übernahme der Flüchtlinge habe der Bürgermeister von Rottenburg in Baden-Württemberg angeboten, die Geretteten aufzunehmen. „Es gab also von Anfang an eine Lösung, aber Seehofer hat darauf bestanden, dass die Leute in Italien registriert werden, damit er sie nach der Dublin-Verordnung wieder zurückschicken kann“, so Rackete.

Dies lehnte die italienische Regierung damals ab. „Seehofer ist mitschuldig an der Misere, die sich später an Bord ergeben hat“, sagte Rackete. Er müsse sich bei ihr entschuldigen. (dts Nachrichtenagentur)

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4 Kommentare auf "Kapitänin Rackete: Schwere Vorwürfe an Seehofer"

  1. Tim Weiler sagt:

    Niemand wird gerettet. Die Afrikaner schippern bewusst zu einer vorher vereinbarten Position, dort werden sie abgeholt. Alles hinlänglich dokumentiert. Das ist keine Seenotrettung, sondern ein Shuttleservice. Diese NGOs gehören eingeknastet, die Afrikaner umgehend an die nächste Küste zurück gebracht.

  2. GGGGGGKKKKKEEEE sagt:

    Wir werde Afrikas Probleme nicht dadurch lösen, dass wir Europa zu einem zweiten Afrika machen.
    Retten ja, aber dann umgehend zurück nach Afrika und Frau Rackete kann sich solidarisch zeigen und nach Afrika umziehen.

  3. GGGGGGKKKKKEEEE sagt:

    Bitte noch mehr Rachete, dann kommt die AfD bald auf über 50%!

  4. GGGGGGKKKKKEEEE sagt:

    Gestern abend zur „Primetime“ im ZDF der ganze Reigen der Politigversager unter der Überschrift „Stunden der Entscheidung: Angela Merkel und die Flüchtlinge“ versammelt!

    Zitat Ex-Minister Thomas de Maizière: „Es ist nicht so leicht Grenzen gegen entschlossene Menschen zu schließen.“

    Herr Ex-Minister, das wäre Ihr Job gewesen, Sie un Ihre Kanzleriin haben versagt!

    Im übrigen lässt der Film außen vor, dass die „Flüchtlingskrise“ zu einem Gutteil von Merkel selbst ausgelöst wurde …

    ARD-Reporter Oliver Köhr, sprach anschließend die einseitige Aussetzung des europaweit geltenden Dublin-Abkommens durch das BAMF vom 25.08.2015 und die sich entfaltende Sogwirkung in Ungarn an: „… haben Ihre Worte ‚Dublin funktioniert nicht mehr’ dazu beigetragen, … „