Mittwoch, 02. Dezember 2020

AfD-Politiker Bystron nennt „Sea Watch“-Kapitänin „Kriminelle“

1. Juli 2019 | Kategorie: Politik

Peter Bystron.
Foto: dts nachrichtenagentur

Berlin – Der außenpolitische Obmann der AfD-Bundestagsfraktion, Petr Bystron, hat die „Sea Watch 3“-Kapitänin Carola Rackete als Kriminelle bezeichnet und Italiens Innenminister Matteo Salvini seine Zustimmung ausgesprochen.

„Es ist europaweiter Konsens, dass die Schlepperei im Mittelmeer rechtswidrig ist. Daher ist die Festnahme von Frau Rackete ein völlig normaler Vorgang“, sagte Bystron der „Welt“ (Montagsausgabe). „Sie ist eine gewöhnliche Kriminelle, bei der jedoch von linken Kreisen in Deutschland versucht wird, sie zu einer Heldin hochzustilisieren.“

Dies verfange jedoch „mittlerweile nicht mal in Deutschland“. Salvini habe recht, sagte Bystron. „Frau Rackete hätte genügend Zeit gehabt, die Migranten in einen sicheren Hafen nach Afrika und sogar nach Holland zu bringen – das Land, unter dessen Flagge sie segelt.“(dts Nachrichtenagentur) 

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10 Kommentare auf "AfD-Politiker Bystron nennt „Sea Watch“-Kapitänin „Kriminelle“"

  1. Peter Patriot sagt:

    Der „Sea Watch“ wurde laut ZDF vom 13.6.2019 ein – dem internationalen Seerecht entsprechender – lybischer Hafen zugewiesen (der 34 Seemeilen entfernt war), mit der Zusicherung die Schiffbrüchigen aufzunehmen, zu versorgen und medizinisch zu betreuen, unter internationaler Aufsicht. Dem hat sich die Kapitänin widersetzt und hat dann Kurs auf das über 250 Seemeilen entfernte Italien genommen. Zu einem Zeitpunkt, als bereits schwer Kranke und Sterbende an Bord waren. Selbst wenn man Italien auf dem schnellsten Weg erreicht hätte, wäre die dringend nötige medizinische Versorgung über einen Tag später erst möglich gewesen. Italien hat von Beginn an die Einfahrt in seine Häfen verweigert, genau so wie Malta. Es war also klar, dass sie vorsätzlich kriminell handelt.

  2. Peter Patriot sagt:

    Es war also klar, dass die medizinische Versorgung erheblich länger als mit einem Tag Verspätung kommen würde. In Lybien standen Retter und Ärzte bereit. Die Kapitänin hat damit Tod und Verderben sowie großes Leid billigend in Kauf genommen. Dessen völlig ungeachtet hat sie bei der illegalen Einfahrt in den italienischen Hafen völlig Unbeteiligte in Lebensgefahr gebracht und, fast schon Nebensache, mit einem unfachmännischen Anlegemanöver riesigen Sachschaden verursacht. Und da gibt es immer noch Leute, die in die Hände klatschen und diesen TV Narren nach dem Maul reden. Man kann sich dafür nur noch schämen.
    fb

  3. GGGGGGKKKKKEEEE sagt:

    Die Dame ist schlicht genauso kriminell wie Angela Merkel. Beide müssen vor Gericht.

  4. Bengt sagt:

    ,,Eine verantwortliche Regierung trägt auch für Krisenzeiten Vorsorge. Die
    unkontrollierte Bevölkerungsvermehrung in der dritten Welt wird in
    absehbarer Zeit zu katastrophalen Zuständen führen. Wenn wir nicht in
    den Strudel zunehmender Verelendung hineingerissen werden wollen, dann
    muß sich Europa bis zu einem gewissen Grade abschotten.
    Nur wenn sich die europäische Völkergemeinschaft auf diese Weise erhält, wird sie auch weiter in der Lage sein, nach ihren humanitären Idealen zu leben und damit auch anderen zu helfen.“

    -Prof. Dr. Irenäus Eibl-Eibesfeldt, Evolutionsgenetiker

  5. Tobi sagt:

    Irgendwie putzig, wenn sich afdler wegen kriminellen aufregen.

  6. Bengt sagt:

    ,,Wenn einzelne durch Verzicht auf Fortpflanzung aus der Evolution ausscheiden möchten, dann ist das deren gutes Recht. Sie sind jedoch nicht berechtigt, Fortpflanzungschancen anderer Mitglieder ihrer Population zu verschenken, und schon gar nicht haben Politiker das Recht, eine multikulturelle Gesellschaft zu verordnen. Sie verstoßen damit gegen das ihnen übertragene Mandat, die Interessen ihres Volkes wahrzunehmen. Will man helfen, dann muß man es auf andere Weise tun, zum Beispiel indem man nach bestem Können darauf hinwirkt, daß sich die Verhältnisse in den Ursprungsländern der Einwanderer politisch und wirtschaftlich bessern. “

    –Prof. Dr. Irenäus Eibl-Eibesfeldt

  7. GGGGGGKKKKKEEEE sagt:

    Irgendwie putzig, wenn Nicht-Afdler die Argumente ausgehen.

  8. Matze sagt:

    Ich würde die Kapitänin einfach als „Unternehmer“ oder „Schlepper“ bezeichnen.

  9. Magnetmensch sagt:

    Es ist schon bezeichnend, dass ausgerechnet ein „Flüchtling aus einem sicheren Herkunftsstaat“ hier dicke Ärmel für die AfD macht!

    (Bystron wuchs in der Tschechoslowakei auf. 1987 flohen seine Eltern mit ihm in die Bundesrepublik Deutschland und beantragten politisches Asyl.)

    Nach AfD-Duktus wäre es allerhöchste Zeit für eine konsequente Abschiebung seiner gesamten Familie…
    Vielleicht geht er ja auch freiwillig nach Südafrika zurück…

  10. AntiAntifa sagt:

    FAZ erklärt Uwe Junge (AfD) zu Talk-Sieger bei Hart aber Fair!

    „Junge entsprach nicht nur nicht dem Bild des Rechtsextremisten, er ist auch keiner. Das bestimmte allerdings die Debatte der vergangenen Wochen. Dort war die AfD als rechtsradikal, rechtsextremistisch oder als Nazipartei deklariert worden. Besonders einfältige Zeitgenossen machten sie sogar zu Mittätern im Mordfall Lübcke.“

    „Nur ist Junge nichts davon. Er war Berufsoffizier mit Auslandseinsätzen auf dem Balkan und in Afghanistan, zudem fast vierzig Jahre in der CDU. Junge wurde zum Gewinner dieser Sendung, weil er die Wirklichkeit mit der Propaganda des politischen Gegner kontrastieren konnte.“

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