
Reiner Haseloff
Foto: dts Nachrichtenagentur
Magdeburg – Eine Woche vor der Landtagswahl in Sachsen-Anhalt hat Ministerpräsident Reiner Haseloff (CDU) die Bundesregierung und die von ihr erlassenen Bundesnotgrenze für die schlechte Stimmung in seinem Bundesland in Haftung genommen.
„Schauen Sie auf die Umfragen vor und nach der Verabschiedung dieses Gesetzes“, sagte er der „Welt am Sonntag“. Die Verabschiedung habe – „sicher ungewollt – den rechten Extremisten in die Hände gespielt“. Politisch sei die Folge dieses Gesetzes „schwierig“ gewesen.
Die Stärke der AfD sei auch auf die Hybris auf der linken Seite zurückzuführen. Es gäbe auf der linken Seite eine starke Tendenz, Themen zu zentralen Problemen zu erklären, die „für viele Menschen ganz und gar nicht die Probleme sind, die sie bewegen und sie eher furchtbar nerven. Dieses wachsende Frustpotenzial wird von der AfD gehoben.“
Als Beispiel nannte Haseloff die gendergerechte Sprache. Haseloff sagte: „Wie das geradezu missionarisch durchgedrückt wird, nervt viele Leute, weil es mit den Lebenswelten vieler Menschen nicht mehr das geringste zu tun hat. Im Osten definieren sich selbstbewusste Frauen über ihre Leistung und nicht über das Binnen-I.“ Je aggressiver auf der einen Seite diskutiert werde, desto extremer reagiere die andere, so Haseloff. (dts Nachrichtenagentur)

Diesen Artikel drucken


Magdeburg – Sachsen-Anhalts Ministerpräsidentin Reiner Haseloff (CDU) ist bei der Ministerpräsidentenwahl im Magdeburger Landtag im ersten Wahlgang durchgefallen. Er erhielt am Donnerstagvormittag ...
Magdeburg – Reiner Haseloff (CDU) ist am Montag im zweiten Wahlgang zum Ministerpräsidenten von Sachsen-Anhalt gewählt worden. Haseloff erhielt 47 von 84 ...
Magdeburg – Sachsen-Anhalts Ministerpräsident Reiner Haseloff (CDU) ist für eine weitere Amtszeit gewählt worden. Er erhielt am Donnerstag im Magdeburger Landtag im ...
Magdeburg – Nach der Landtagswahl in Sachsen-Anhalt kann Ministerpräsident Reiner Haseloff (CDU) seine künftigen Koalitionspartner frei wählen. Rechnerisch und politisch möglich wäre ...
Berlin – Die Bundesregierung hat im vergangenen Jahr mehr als 5,7 Millionen Euro für Meinungsumfragen ausgegeben. Das geht aus einer Antwort des ...
Berlin – Der Staat profitiert offenbar massiv von der Niedrigzinspolitik der Europäischen Zentralbank (EZB). Bis 2020 werde der Bund auf seine 1,3 ...













