Berlin – Der Vorsitzende der Europäischen Linken und frühere Linksfraktionschef, Gregor Gysi, hat seine Partei vor der Gründung einer neuen Linken gewarnt.
Gegen eine Sammlungsbewegung wäre nichts zu sagen, „den Wunsch nach einer neuen Partei halte ich allerdings für völlig überflüssig“, sagte Gysi der „Rheinischen Post“ zu entsprechenden Überlegungen seiner Amtsnachfolgerin Sahra Wagenknecht.
„Eine neue Partei würde nur zersplittern, die Linke schwächen.“ Wagenknecht hatte dem „Spiegel“ auf die Frage zu ihren Vorstellungen von einer neuen linken Sammlungsbewegung gesagt, sie wünsche sich eine starke linke Volkspartei mit prominenten Persönlichkeiten.
Zu seinem 70. Geburtstag wünscht sich Gysi neben Stabilität für seine Partei für sich persönlich eine Reise durch die Welt: „Privat wünsche ich mir, unbedingt in meinem Leben noch Island und Grönland, Neuseeland und die französischen pazifischen Inseln mit einer Fahrt durch den Panamakanal und Costa Rica zu sehen.“
Es sei aber offen, ob er das mache. „Und ich weiß, dass es viele Menschen gibt, die davon nicht einmal träumen können, weil sie es sich nicht leisten können.“ (dts Nachrichtenagentur)

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Wir leisten uns eine umbenannte SED, die die Methoden der NSDAP weiterlebt und weiterentwickelt, in unserem Bundestag – warum sollten wir dann nicht auch noch eine weitere linke Partei in unserem Parteienspektrum haben?
Vielleicht wäre eine Partei, bei der Bürgerwohl und Menschenrechte über dem Wohl der Partei und Fakten und Realität über den Ideologievorgaben stehen ganz nützlich?
Auch sollte nicht das Ergattern eines Versorgungspostens im Fokus der Funktionäre stehen, sondern das Gestalten einer solidarischen Gesellschaft mit gesundem Menschenverstand?
Das mit dem gesunde Menschenverstand ist halt so eine Sache. Ich kenne keinen, der von sich behauptet keinen zu haben.
Aber wenn man sich umschaut kann das nicht sein.