Rheinland-Pfalz/Koblenz – Das Landeskommando Rheinland-Pfalz hat im April zwei Übungen zur Zivil-Militärischen (ZMZ) Zusammenarbeit durchgeführt.
Die Übungen wurden zusammen mit der Landesfeuerwehr- und Katastrophenschutzschule Rheinland-Pfalz (LFKS) durchgeführt. Mitarbeiter der LFKS unterstützten in der Vorbereitung und Leitung der Übung.
Das Szenario der Übung sah vor, dass es aufgrund von Überlastungen im Stromnetz Schutzabschaltungen in Norddeutschland gab, in deren Folge es auch in Rheinland-Pfalz zu massiven Stromausfällen kam.
Insgesamt 100 Einlagen spielte die Übungsleitung des Landeskommandos ein: Die Bundeswehr wurde um Unterstützung bei der Bereitstellung von Notstromaggregaten, von Transportkapazitäten oder bei der Versorgung mit Verpflegung, Feldbetten und Unterkünften gebeten.
Das Bezirks- und Kreisverbindungskommando übten flächendeckend die Beratung der zivilen Katastrophenschutzstäbe, erstellten Hilfeleistungsanträge und leiteten diese zur weiteren Bearbeitung an das Lagezentrum des Landeskommandos in Mainz weiter.
Abschließend koordinierten sie den Einsatz der Truppe in und mit den Kommunen.
Lewentz: „ZMZ wichtiges Gut“
Prominenter Besucher der zweiten Übung war der rheinland-pfälzische Innenminister Roger Lewentz. Er bezeichnete die Zivil-Militärische Zusammenarbeit als „wichtiges Gut“.
Die Bundeswehr habe mit den Verbindungskommandos zu den Landkreisen und kreisfreien Städten den durch Standortauflösungen bedingten Rückzug aus der Fläche kompensiert.
Lewentz danke den Reservisten in den Verbindungskommandos für ihr ehrenamtliches Engagement.
Oberst Erwin Mattes, Kommandeur des Landeskommandos, war mit der Umsetzung der Übung sehr zufrieden und lobte die Professionalität der Übungsteilnehmer.
Allen beteiligten Verbindungskommandos attestierte er die Einsatzbereitschaft. Besonderen Dank sprach er den vielen Mitarbeitern der Kreis- und Stadtverwaltungen sowie den technischen Einsatzleitungen aus, die an den Übungen teilnahmen. Diese trugen wesentlich dazu bei, dass realitätsnah geübt wurde.
Information:
Das Landeskommando Rheinland-Pfalz ist erster Ansprechpartner der Landesregierung für die Zivil-Militärische Zusammenarbeit.
Im Rahmen dieser Aufgabe verfügt es im Bundesland über 36 Kreisverbindungskommandos zu allen Landkreisen und kreisfreien Städten sowie über ein Bezirksverbindungskommando zur Aufsichts- und Dienstleistungsdirektion in Trier.
Die rund 400 Soldaten dieser Kommandos beraten die zivilen Katastrophenschutzstäbe über Unterstützungsmöglichkeiten durch die Bundeswehr im Katastrophenfall oder bei besonders schweren Unglücksfällen.
In enger Abstimmung mit den Katastrophenschutzstäben koordinieren sie den Einsatz von Bundeswehrkräften.
In den Verbindungskommandos leisten ausschließlich Reservisten Dienst, die idealerweise in der Region wohnen und somit die Gegebenheiten vor Ort kennen.

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