Großer Demo-Tag in Landau: Recht auf Versammlung für Alle

9. März 2019 | 49 Kommentare | Kategorie: Allgemein, Landau, Regional

Dr. Maximilian Ingenthron: „Die Gesellschaft darf nicht auseinander driften“.
Alle Fotos: Pfalz-Express/Ahme

Landau. In Landau gab es heute (9. März) die Demonstration zweier Gruppierungen. Das „Frauenbündnis Kandel“ mit Marco Kurz und  das Bündnis gegen Rechts „Aufstehen gegen Rassismus Südpfalz“ nahmen ihr Recht auf Versammlungsfreiheit war.

Kurz war ab 14 Uhr gegenüber dem Landauer Hauptbahnhof positioniert, während die Gegendemonstranten auf dem Heinrich Heine-Platz ab 13 Uhr ihre Kundgebung abhielten.

Beide Gruppierungen informierten jeweils über die Versammlungs-Modalitäten. Nicht erlaubt waren zum Beispiel Sitzblockaden und das Mitführen von Waffen. Es galt das Vermummungsverbot.

Rund 800 Personen auf dem Heinrich Heine Platz

Bei der Festlegung der Personenzahl ist es immer schwierig – die Schätzungen gehen da gerne auseinander. Zwischen 700 und 800 Teilnehmer dürften es bei der Kundgebung auf dem Heinrich Heine Platz gewesen sein, bei der auch der Landtagsabgeordnete und Fraktionschef  im Landtag, Alexander Schweitzer, der SPD-Bundestagsabgeordnete Thomas Hitschler und Grüne-Landtagsabgeordnete Dr. Bernhard Braun gesichtet wurden. Die Polizeischätzung spricht von 800 Personen „in der Spitze“.

„Klare Kante für demokratische Grundwerte“

Man freue sich über ein breit aufgestelltes Zivilbündnis, so Organisatorin Tanja Sattler von „Aufstehen gegen Rassismus Südpfalz“. Sie begrüßte die Landauer Stadtratsfraktionen und Dr. Maximilian Ingenthron, der wie Sattler vom Dach eines Kleinbusses aus sprach.
Man wolle klare Kante gegen rechte Hetze, für demokratische Grundwerte setzen. „Kriminalität kennt keine Herkunft und Religion“, so Sattler.

Ingenthron sagte, man wolle keine „rückwärtsgewandte Gesellschaft“, das Recht des Stärkeren solle nicht gelten. „Es gibt keine einfachen Antworten, wie es manche meinen – die Welt ist komplexer“. „Wir müssen unsere Demokratie, die kostbar und verletzlich ist, vor Radikalen schützen, sie nimmt sonst Schaden“, so Ingenthron. Oft käme das „Böse“ auf leisen Sohlen. „Wir müssen deshalb Flagge zeigen und wehrhaft sein“.

„Landau wird das Feld den Faschisten nicht überlassen“, bekräftigte auch Bastian Stock, der für die Landauer ASTA sprach.

Weitere Redner waren Lea Saßnowski von den Landauer Grünen, Regina Deutsch (Demokratie in Europa), SPD-Stadtrat Florian Maier, Sarah Boos und Peter Scholz (Kandel gegen Rechts), Paule Albrecht (Jusos) und eine Vertreterin der OFT Landau (Offenes Feministisches Treffen).

Auch CDU-Stadtrat Peter Lerch meldete sich zu Wort. Er dankte der Polizei und wandte sich gegen Extremismus von rechts und links: „Landau ist bunt, das müssen wir uns immer neu erkämpfen“.

Frauenbündnis startet beim Bahnhof

Das Frauenbündnis um Marco Kurz hatte sich zunächst in der Nähe des Bahnhofs zur Kundgebung getroffen. Dort waren es zunächst etwa 60 Personen. Später am Gericht, sprach Kurz von 150 Personen, die „hier sind“. Die Polizei spricht von 100 Personen. Bei Aufzählung der Teilnehmer der Gegendemo kam er auf zirka 500 Personen.

„Narrenschiff Deutschland“, „Stoppt den Moscheebau“ war auf den Transparenten zu lesen. Kurz sprach von Staatsversagen und listete Fälle wie der Tod von Mia auf, an denen Flüchtlinge beteiligt waren. Es werde gelogen und vertuscht. Bürgermeister warnten vor „rechtem Mob“- „Welche Heuchler“, so Kurz. Mit sinnlosen Debatten wie zur Intersexualität solle von anderen Problemen abgelenkt werden. Untätig bleiben, hieße Mitschuld tragen, so Kurz. Danach machte sich das Frauenbündnis über die Ostbahnstraße auf den Weg zum Landgericht.

Pfefferspay engesetzt

„Als der Aufzug die Ostbahnstraße erreichte, kam es zu einem Pfeffersprayeinsatz gegen einen jungen Mann, der versuchte eine Polizeikette zu durchbrechen, um zur Versammlung des Frauenbündnisses zu gelangen. Gegen ihn wird eine Strafanzeige wegen Widerstand eingeleitet“, so Sebastian Burkhard von der Polizeidirektion Landau.

Am Landgericht angekommen, forderte Redner „Klaus“ von der Presse Neutralität. Es müsse ausgewogen berichtet werden, alle Seiten müssten zu Wort kommen können. Stattdessen fließe der eigene Wertekatalog der Journalisten in die Berichterstattung ein, die oft einseitig und tendenziös sei.

Auf Presse gescholten

Lautstarke Gegendemonstranten in Hörweite bezeichnete er als „Schreihälse“, die schon noch eines Tages freiwillig zuhören würden. Der Begriff der „Freien Presse“ ist für „Klaus“ schon lange nicht mehr gegeben. Wer nicht der allgemeinen Richtung folge, dem „Mainstream“, der sei „draußen.“ Die Medien würden versuchen, die Bürger in ihrem Sinne zu erziehen.

Auf der weiteren Route schallte es „Gebt auf Eure Kinder acht, Merkel ist noch an der Macht“, „Festung Europa, macht die Grenzen dich“ oder „Frauenbündnis hey, hey, hey“, von Trommelklängen begleitet.

Kurz sprach von der „Wir sind mehr-Sekte“, zählte diverse Teilnehmergruppen der Gegendemo auf (Aufstehen gegen Rassismus Südpfalz, Unikneipe Fatal, AG für Bildung Südpfalz der SPD, Jusos, Grüne, die Linke, die PARTEI, Offenes feministisches Treffen, Haus Südstern, Café Asyl, etc.) und bezeichnete das Stupa (Studentenparlament der Uni Landau) als eine Ansammlung von „Minderheitendemokraten“, da sich nur 13 Prozent (von 8.400 Studenten) an der letzten Stupa-Wahl beteiligt hätten und die vertretenen Parteien dort allesamt SPD und Grüne seien.

Blockade stoppt Aufzug

In der Martin-Luther-Straße wurde die Aufzugsstrecke des Frauenbündnisses von einer Gruppe von rund 25 Personen mit einem Banner blockiert. „Die Beteiligten konnten letztlich ohne Gegenwehr in eine Seitenstraße bewegt werden. Nachdem die Identität aller Personen festgestellt war, wurden sie aus der polizeilichen Maßnahme entlassen. Eine Anzeige wegen Verstoß gegen das Versammlungsgesetz folgt“, berichtet Burkhard weiter.

Kurz lehnte einen von der Polizei vorgeschlagenen Umweg ab, da die Blockade eine Straftat sei. „Räumen, räumen“-Rufe waren zu hören. Die Polizei riegelte Zugangsstraßen ab, Teilnehmer des Frauenbündnisses fühlten sich „eingekesselt“ und zeigten sich über das Verhalten der Polizei verärgert.

Es entstand eine Patt-Situation wie im Oktober in Kandel – die Polizei hatten den Demozug erst einmal gestoppt, eine recht kleine Polizeikette von nur wenigen Beamten trennte Frauenbündnis- und Gegendemonstranten. Nach etwa einer Stunde ging es weiter.

Die Polizei begleitete die beiden Kundgebungen. Sie habe eine gute Arbeit gemacht, meinte Stadtfeuerwehrinspekteur Dirk Hargesheimer am Rande der Veranstaltung.

Um 18 Uhr wurde die Versammlung des Frauenbündnisses durch Marco Kurz beendet. Teile der Gegenveranstaltung hielten sich noch bis 19 Uhr im Bereich der Ostbahnstraße auf. Die Personen wurden von Einsatzkräften zum Bahnhof begleitet. Bei der Durchsuchung eines Teilnehmers wurde ein Einhandmesser aufgefunden und sichergestellt. Eine Strafanzeige wegen Verstoßes gegen das Waffengesetz wird eingeleitet. (desa)

Galeriebilder zu Kundgebungen „Aufstehen gegen Rassismus Südpfalz“ und Frauenbündnis sowie Aufzüge

 

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49 Kommentare auf "Großer Demo-Tag in Landau: Recht auf Versammlung für Alle"

  1. Bengt sagt:

    ,,Dr. Maximilian Ingenthron: „Die Gesellschaft darf nicht auseinander driften“…“

    Der Zug ist längst abgefahren Herr ,,Doktor“ !!!

  2. Bengt sagt:

    ,,Hinter die Kulissen zu schauen heißt zu erkennen: Hinter der demokratischen Fassade wurde ein System installiert, in dem völlig andere Regeln gelten als die des Grundgesetzes.
    Das System ist undemokratisch und korrupt, es missbraucht die Macht und betrügt die Bürger skrupellos.”

    ,,Jeder Deutsche hat die Freiheit, Gesetzen zu gehorchen, denen er niemals zugestimmt hat; er darf die Erhabenheit des Grundgesetzes bewundern, dessen Geltung er nie legitimiert hat; er ist frei, Politikern zu huldigen, die kein Bürger je gewählt hat, und sie üppig zu versorgen – mit seinen Steuergeldern, über deren Verwendung er niemals befragt wurde…“

    -Hans Herbert von Arnim, deutscher Staatsrechtler

    • eliza doolittle sagt:

      zum letzten punkt: steuergelder, üppige versorgung –

      Was verdienen unsere Bundestagsabgeordneten?
      Autor Vera Lengsfeld
      Veröffentlicht am 9. März 2019

      vera lengsfeld de

      i

  3. Philipp sagt:

    Wie bisher bei jedem ihrer Aufmärsche führten die Gegendemonstranten eindrucksvoll das vor, was sie immer wieder betonen eigentlich bekämpfen zu wollen:
    Störversuche und Hassbotschaften gegen die Teilnehmer der demokratischen Kundgebung,
    viel Lärm, (von dem man dank günstiger Windrichtung bei der Kundgebung des Frauenbündnisses nicht all zu viel mitbekam), vermmummte „Aktivisten“, Aggression gegen die Polizei.
    Alles selbstverständlich im Dienst von Friedfertigkeit, Meinungsfreiheit und Toleranz!
    In jedem Fall wurde deutlich, dass Demokratie nur rechts der politischen Position der Gegendemonstranten stattfindet und Grundrechte nur bei den „Rechten“ etwas gelten!
    Peinlich nur, dass sich Amtsinhaber von Stadt und Landkreis mit so einer demokratiefeindlichen Haltung gemein machen!

  4. eliza doolittle sagt:

    Herr Ingenthron:
    … Oft käme das „Böse“ auf leisen Sohlen. „Wir müssen deshalb Flagge zeigen und wehrhaft sein“.

    stimmt, wie z.b der grauenhafte messermord auf „leisen sohlen“ in worms vor zwei tagen überdeutlich beweist. jetzt warte ich auf das wehrhafte flagge-zeigen.
    ———

    Das Wirkungs-Prinzip der kognitiven Dissonanz-Reduktion besagt einfach ausgedrückt: Wir denken und reden uns negative Dinge schön, insbesondere solche, die in uns einen gedanklichen Missklang bzw. einen als unangenehm empfundenen Gefühlszustand bzw. einen Widerspruch auslösen. Wenn wir feststellen, dass die Dinge in Wirklichkeit nicht so sind, wie wir uns das eigentlich wünschen und vorstellen, …… interpretieren wir sie einfach um, damit wir nicht durchdrehen und uns wohler fühlen.
    imageberater-nrw de

  5. eliza doolittle sagt:

    Panik bei Trauergottesdienst für Cynthia: Mann stürmte zum Altar und schrie „Allahu Akbar“
    Von David Berger – 10. März 2019
    philosophia perennis com

    SWR: „Die Hintergründe für seine Aktion sind noch unklar“

    Der SWR scheibt: „ein Ausruf, den islamistische Attentäter gebrauchen. Zahlreiche Gottesdienstbesucher verließen daraufhin fluchtartig die Kirche. Die alarmierte Polizei konnte den Störer festnehmen. Die Hintergründe für seine Aktion sind noch unklar. Der Gottesdienst wurde fortgesetzt.“

  6. GGGGGGKKKKKEEEE sagt:

    In der Martin-Luther-Strasse hatten sich ca. 15 Antifa-Kids hinter ein Transparent gestellt. Die Polizei, die in locker dreifacher Stärke in dieser Strasse zugegen war, benötigte rund eine Stunde für die Unterbindung einer Straftat – ein Armutszeugnis, aber bezeichnend für den Zustand dieses Landes!

  7. GGGGGGKKKKKEEEE sagt:

    … und gestern auch noch ein Islamist in der Kirche in Worms beim Trauermarsch. Wer es jetzt nocht nicht begriffen hat, wohin die rechtswidrige Politik und das epochale Staatsversagen der Kartellpareien führt, wird es nie begreifen.

    „Wo der Liberalismus seine äußersten Grenzen erreicht, schließt er den Mördern die Tür auf.“ – Ernst Jünger

  8. GGGGGGKKKKKEEEE sagt:

    „Gerichtspräsident kritisiert deutsches und EU-Asylrecht

    Rundschlag gegen das deutsche Asylrecht und die Regelungen in Europa: Angesichts der aktuellen Migrationsbewegungen hält der Düsseldorfer Verwaltungsrichter Andreas Heusch das gesamte System für „dysfunktional“. Die Kirche und das Bamf erschwerten die Lage zusätzlich.

    Obwohl die Bundesrepublik von sicheren Drittstaaten umgeben sei, wurden laut Heusch im vergangenen Jahr in Deutschland 161.000 Erstanträge auf Asyl gestellt. In der Europäischen Union seien im gleichen Zeitraum lediglich 150.000 illegale Grenzübertritte in die gesamte EU registriert worden. “

    „Wir schaffen es nicht, Asylbewerber in Niederkrüchten binnen sechs Monaten ein paar Kilometer in die Niederlande oder nach Belgien zurückzuschicken.“ Quelle: MDR

    • Odradek sagt:

      Deswegen ist die illegale Masseneinwanderung bestenfalls in Italien noch ein Problem, sonst nur in den Köpfen einiger ewig Gestriger. Und da in Buntland von der Bundesregierung bis hinunter zu den Kommunalpygmäen einstimmig das „wir-schaffen-das“ Credo gesungen und illegale Masseneinwanderung als „Vielfalt“ und „Bereicherung“ refraimed wird, ist es nur folgerichtig, dass alle Illegalen hierher kommen. Lasst noch weitere 2 Millionen ins Land, Enteignet die Besitzenden und lasst jede Familie eine zusätzliche Migrantenfamilie finanzieren! Deutschland ist bunt und weltoffen!

  9. Tobi sagt:

    Das ist aber auch gemein, schließen sich doch glatt mehrere Organisationen zusammen.
    Diese könnten sich die Sozialkompetenz von Frau kurz mal als Beispiel nehmen, und sich mit allen verkrachen, die ähnliche Ansichten haben.

  10. Helga sagt:

    WIR SIND MEHR! VIEL MEHR! Und ihr werdet immer weniger! ( Wer will schon einem Teletubbie hinterher laufen?!)

    • Philipp sagt:

      Dummheit war schon immer ein Privileg der Mehrheit.
      Was auch in Landau eindrucksvoll bestätigt wurde.

    • eliza doolittle sagt:

      #wirsindnichtmehr

      mia
      maria
      susanna
      iuliana
      mireille
      melanie
      cynthia
      ….
      to be continued

      -> kognitive dissonanz, liebe helga ? es war wohl sehr warm unter den an p… hats erinnernden mützchen …. (erbarmen !)

      —-
      hashtag wirsindnichtmehr
      In stiller #Erinnerung und tiefer #Trauer an alle unschuldigen #Opfer der #Migranten-Gewalt in #Deutschland. Wir sind in Gedanken bei den #Angehörigen und #Hinterbliebenen.
      #wirsindnichtmehr

      abakusdotnews

      —-
      ich habe angesichts des aktuellen bestialischen mords und des allahu-akbar-schreiers (bis jetzt) keinen pietät- und geschmackloseren komm. gelesen als ihren, helga.
      möglicherweise sind „sie“ mehr, darauf wäre ich aber an ihrer stelle nicht stolz. es könnte sich einmal als bumerang erweisen.

      • Aufgewachte sagt:

        Chapeau, liebe eliza doolittle, für Ihren treffenden Kommentar!

        • eliza doolittle sagt:

          liebe aufgewachte,

          ich bin ob dieser …. (selbstzensur) -parolen wütend. dann noch: „Und ihr werdet immer weniger!“ angesichts dessen, was täglich migrantisch in DE abgeht. auch gestern war wieder „stichtag“. in halle-neustadt wurde eine afgh. frau in einer blutlache tot in ihrer wohnung gefunden (BILD online berichtete). ich tippe nicht auf einen willi oder alfons.
          das alles könnte mir eigentlich egal sein, ich habe weder hier noch auf erden noch lange auszuhalten.

          aber:
          dum spiro spero ……. (cicero an atticus)

          für mich die quintessenz ihres komm. weiter unten: „Ehrlich gesagt, mir ist es egal, wer Recht hat und wer nicht, mir geht es ums Überleben.“

          #wirsindnichtmehr

      • qanon sagt:

        Ja in der „guten alten Zeit“ von 1933 bis 1945 war auch die Mehrheit dem Rattenfänger Adolf H. aus Österreich auf den Leim gegangen Helga. Damals gab es noch kein Twitter und keine Hashtags. Am Ende zeigte sich aber wie so oft das die Mehrheit meist aus hohlblöckenden, eindimensional indoktrinierten Schafen besteht und bestand.
        Die das Dilemma kommen sahen nahmen ihre Taschen in die Hand und sind asugewandert z.B. nach USA oder wurden in KZs deportiert.

        Was schätzen sie Helga, wann die gute alte Zeit in Merkeland wieder ausbrechen wird?

  11. Helga sagt:

    Und noch einen Kommentar zu dem „tollen Redner Klaus“. Herr Klaus gibt sich gegnerischen Demonstranten gegenüber gerne als verdeckter Ermittler aus und versucht die Leute einzuschüchtern. Das erfüllt wahrscheinlich den Tatbestand der Amtsanmaßung, aber wir lacher lieber über ihn.

  12. GGGGGGKKKKKEEEE sagt:

    „Diese könnten sich die Sozialkompetenz von Frau kurz mal als Beispiel nehmen, und sich mit allen verkrachen, die ähnliche Ansichten haben.“

    Nun, mit den weit über 100 Teilnehmern hatte man sich gestern offenbar nicht verkracht …

    Den „breiten Bündnissen“ hingegen, schwimmen die Felle davon. Nach jedem Mord und den beschämenden Beschwichtigungen danach, verlieren sie mehr Rückhalt bei den Wählern.

    • eliza doolittle sagt:

      „breite“ bündnisse

      breit sein:
      betrunken / berauscht / bekifft sein
      umgangssprachlich, salopp; etwa seit den 1960er Jahren

      redensarten-index de
      Wörterbuch für – Redensarten – Redewendungen – idiomatische Ausdrücke – Sprichwörter – Umgangssprache

    • Tobi sagt:

      „über 100 Teilnehmern“ um da über hundert Teilnehmer zu sehen muss man schon etwas mehr als vier Schorle getrunken haben 🙂 Sehr viel mehr!

      Kleiner Tip, wenn man Frau kurz Angabe der bärtigen Frauen durch zwei teilt, nähert man sich der Wahrheit.

      Amüsant ist auch, bei der Demo, bei der es die größte Anzahl an Gagendemonstranten gab, von einem Rückgang zu fabulieren.

      Und überhaupt, warum sprichst du von Teilnehmern, beim Kurzbündniss müsste es doch Teilnehmerinnen heißen?

      • eliza doolittle sagt:

        „Und überhaupt, warum sprichst du von Teilnehmern, beim Kurzbündniss müsste es doch Teilnehmerinnen heißen?“

        „Das generische Maskulinum wird laut Duden[wp] traditionell dann gewählt, „wenn das natürliche Geschlecht unwichtig ist oder männliche und weibliche Personen gleichermaßen gemeint sind. Das Maskulinum ist hier neutralisierend bzw. verallgemeinernd (‚generisch‘).“[3] Da das Maskulinum neben seiner generischen Funktion auch spezifisch verwendet werden kann, hängt es ohne explizite Hinweise von der jeweiligen gesellschaftlichen Situation und vom Einzelnen ab, ob das andere Geschlecht eingeschlossen wird. “
        ——–
        bei der demo von herrn kurz liefen – soweit ich informiert bin – frauen wie männer mit. alles klar ?

    • Schmittchen sagt:

      „schwimmen die Felle“ wohin schwimmt das Fell denn?

      Für deutsche Werte, lern erst mal Deutsch!

      • eliza doolittle sagt:

        „Seine Felle davonschwimmen sehen – einen Nachteil befürchten, seine Interessen gefährdet sehen …“

        wenn man keine ahnung von der herkunft eines sprichworts/geflügelten worts/im übrtragenen sinne hat (hier: lohgerberei) nimmt man alles wörtlich und blamiert sich entsprechend.

        merke: PEX-lesen bildet, also bleiben sie ruhig hier,

  13. Aufgewachte sagt:

    Auch wenn sich die Regierenden und die von ihnen Instrumentalisierten noch in der Mehrheit wähnen, so bedeutet das keineswegs, dass diese das Recht vertreten. In diktatorischen Regimes ist das meistens so, und dass wir nicht mehr in einer wirklichen Demokratie leben, dürfte mittlerweile jedem klar geworden sein. Wer das Geld hat, hat die Macht und die Deutungshoheit. So erfahren wir es täglich durch die Medien, die ähnlich wie im dritten Reich und in der DDR arbeiten. Dieses System wird mit allen Mitteln an der Macht gehalten, was nur ein Indiz dafür ist, dass der Kollaps bevorsteht. Die Spaltung der Gesellschaft wurde von den Altparteien initiiert, die Explosion steht kurz bevor. Ehrlich gesagt, mir ist es egal, wer Recht hat und wer nicht, mir geht es ums Überleben.

    • eliza doolittle sagt:

      grüß gott, liebe aufgewachte,

      ich habe mich hier schon einige zeit ziemlich einsam gefühlt als einzige schreiberin des weiblichen „trio infernale“ aufgewachte, sternschnuppe, eliza. svetlana ist als ersatzfrau hinzugekommen, lässt sich hier aber auch nicht blicken.

      lieben gruß !

      ps
      kommentar, alles auf den punkt !

  14. GGGGGGKKKKKEEEE sagt:

    „Das erfüllt wahrscheinlich den Tatbestand der Amtsanmaßung, aber wir lacher lieber über ihn.“

    Beim Lesen solcher Sätze wünscht man sich einen Tatbestand der Verstandsanmaßung …

  15. GGGGGGKKKKKEEEE sagt:

    „„über 100 Teilnehmern“ um da über hundert Teilnehmer zu sehen muss man schon etwas mehr als vier Schorle getrunken haben 🙂 Sehr viel mehr!“

    Die Zahl 100 stammt von der Polizei und wurde von der RP übernommen – DANKE an die Redaktion von Herr Böckmann, die hier ausnahmsweise mal realistische Zahlen nennt. Nett, dass sie als strammer Staatsbürger der Polizei Vollsuff unterstellen.

    „Kleiner Tip, wenn man Frau kurz Angabe der bärtigen Frauen durch zwei teilt, nähert man sich der Wahrheit.“

    Falsch, die Lösung brachte bisher die Verdoppelung er Rheinpfalz-Zahlen.

    „Und überhaupt, warum sprichst du von Teilnehmern, beim Kurzbündniss müsste es doch Teilnehmerinnen heißen?“

    Weil wir im Gegensatz zu Dir der Gender-Gehirnwäsche ferngeblieben sind.

  16. GGGGGGKKKKKEEEE sagt:

    Immerhin ist jetzt auch bekannt, wer die islamische Grußadresse in der Liebfrauenkirche in Worms überbracht hat. Es war ein Zugereister aus Pakistan. Quelle: Allgemeine Zeitung

    „Nirgends auf der Welt gibt es so viel Gewalt gegen Christen wie in dem islamischen Land Pakistan, meldet das evangelikale Hilfswerk Open Doors. Und das nicht zum ersten Mal.“ Quelle: Die Welt

    Was für ein Zufall aber auch. Gut das ihn die Polizei schon mal vorsorglich für „verwirrt“ hält …

  17. Bengt sagt:

    An den Doktor I., der sagt ,, man wolle keine „rückwärtsgewandte Gesellschaft“, das Recht des Stärkeren solle nicht gelten.“

    Zitat :

    ,,Späteres Opfer Mia V. gequält und verfolgt: Bluttat von Kandel hat eine erschütternde Vorgeschichte…“

    ,,Nach Recherchen dieser Zeitung hat der im Fall Kandel tatverdächtige Abdul D. sein späteres Opfer Mia V. über Monate verfolgt und bedroht und vor dem Mord am 27. Dezember 2017 in einem Drogeriemarkt auch mehrfach körperlich misshandelt. Das Mädchen wurde nicht nur persönlich, sondern auch insbesondere über Whatsapp massiv bedroht. Unter anderem soll der Tatverdächtige Nacktfotos der 15-Jährigen verschickt haben.“

  18. GGGGGGKKKKKEEEE sagt:

    „Du suggerierst die Polizei sollte mit Gewalt gegen Kinder vorgehen?“

    Danke, dass mir ein Insider bestätigt, dass es sich hier geistig um Kinder handelt.

    Gewalt wäre gar nicht nötig gewesen. Die Polizisten hätten nur weitergehen müssen und der Kinderzug hätte sich von selbst aufgelöst.

  19. Tobi sagt:

    Marco Kurz provozierte über Lautsprecher: Machte sich über Kleidung lustig oder forderte junge Frauen auf, sie sollten sich doch ausziehen. Für Kundgebungsleiter (und jeden erwachsenen Menschen) ein bedenkliches Verhalten.

  20. eliza doolittle sagt:

    Prozessbeginn und Mahnwache für Susanna Feldmann in Wiesbaden
    jouwatch 11. März 2019

    Wiesbaden – Morgen 9.30 Uhr beginnt vor dem Wiesbadener Landgericht in der Mainzer Straße 124, im Saal 0.020, der mit Spannung erwartete Prozess gegen den Mörder der 14jährigen Susanna, die im Mai letzten Jahres in der Flurgemarkung „Kalkgrube“ im Vorort Wiesbaden Erbenheim in einem Hinterhalt gelockt, vergewaltigt und erdrosselt wurde. Unter dem Motto „Kein Vergessen – kein Vertuschen – kein Kniefall vor importierter Gewalt“ findet zeitgleich vor dem Gericht eine Mahnwache statt. Organisiert von der Gruppe „Hand in Hand“ mit Unterstützung des Mobilen Mahnmals gegen das Vergessen „Leine des Grauens“, sowie zahlreichen Initiativen gegen Migrantengewalt.

  21. GGGGGGKKKKKEEEE sagt:

    „Marco Kurz provozierte über Lautsprecher: Machte sich über Kleidung lustig oder forderte junge Frauen auf, sie sollten sich doch ausziehen. Für Kundgebungsleiter (und jeden erwachsenen Menschen) ein bedenkliches Verhalten.“

    Noch eine Bestätigung: Die Spießer von heute sind die Gutmenschen. Cool ist, wer Patriot ist!

    • eliza doolittle sagt:

      lieber GGGGGGKKKKKEEEE, helfen sie mir bitte:

      war das eine anspielung auf diese damen, die bekannterweise beim blankziehen eher nach links tendieren, aber durchaus schon mutige aktionen (gegen islam) gezeigt haben. ich möchte mir ein urteil über diese frauen noch nicht erlauben. vieles ist zwar unterstes niveau, anderes aber …

      wikipedia, femen

  22. qanon sagt:

    Der Vortrag von Klaus gefällt mir.
    Dazu tolle Bilder und guter Artikel – Danke an die Redaktion.
    1.) Was mich nachdenklich stimmt ist diese „täglich Grüßt das Murmeltier Dilemma“. Man sieht bei der Gegenveranstaltung immer die gleichen Beschwichtiger und Kaspersnasen. Ob nun in Kandel, in NW oder in Worms gemessert wird – „man muß zusammenstehen“ und den Fragenden schon länger hierlebenden autochtonen deutschen Steuerdeppen erklären, daß die Kulturfremden aus dem Morgenland die Lösung für die Probleme aller Deutschen seit der Schlacht im Teutoburger Wald sind und wären.

    Diese (…) schaffen aber in Wirklichkeit erheblich mehr Probleme als Lösungen. Der Messerdschihad aussen vorgelassen, wird das Bildungs- und Sprachniveau weiter in Germoney sinken.

    • eliza doolittle sagt:

      susanna feldmann

      Focus 12.03.2019
      Mordfall Susanna F.
      Prozessbeginn gegen Ali B.

      Eine Woche später beginnt am 19. März gegen Ali B. ein weiterer Prozess. Zudem ist der 14-jährige Mansoor Q. mitangeklagt. In diesem Fall vor der ersten Strafkammer geht es um die mehrfache Vergewaltigung und den schweren sexuellen Missbrauch einer Elfjährigen.

      ——–
      wieviel unschuldige müssen noch durch dieses unkultur…. ihr leben lassen, ihr besten der guten ? oder hat das für euch auch nix mit nix zu tun ?

      es gibt eine bibelstelle die sehr gut auf euch passen würde, eine freigabe durch PEX ist aber eher unwahrscheinlich.

      #wirsindnichtmehr

  23. eliza doolittle sagt:

    @Steuerzahler 11. März 2019 um 09:10 Uhr

    lieber steuerzahler, verschwenden sie ihre zeit nicht mit ursachenforschung (kinderstube): der proband hält seine kurzschlüsse im gehirn („shicce“) offensichtlich für geistesblitze. nicht unüblich in gewissen kreisen. mitgefühl ist angesagt.


    was mich immer wieder erstaunt ist die tatsache, welche leuchttürme der intelligenz und friedfertigkeit die bunten toleranzdemonstranten als unterstützer in ihren reihen akzeptieren. keine berührungsängste, nichts.
    gelebte inklusion ?

  24. Tobi sagt:

    Nach der #Demo in #Landau wird gegen Kurz und Stöckel ermittelt. Wie dumm, dass die das Material dafür in Form ihres Livestreams selbst liefern.

  25. GGGGGGKKKKKEEEE sagt:

    „Nach der #Demo in #Landau wird gegen Kurz und Stöckel ermittelt. Wie dumm, dass die das Material dafür in Form ihres Livestreams selbst liefern.“

    … und welche Straftaten sind darin ganau zu erkennen? Freie Meinungsäußerung? Kritik an einer untätigen Polizei?

    • Tobi sagt:

      Sexuelle Belästigung und Beleidigungen sind selbstverständlich freie Meinungsäußerung.
      Und das ist überhaupt gar nicht Widersprüchlich, schließlich macht das ja der oberste aller Frauenschützer.

      Kritik an der Polizei, ist das nicht normaler Weise Hetze? Ja aber nur wenn es linksterroristen machen.

  26. qanon sagt:

    Was das mit dem Beitrag zu tun hat?
    Kandel ist überall
    Nun auch in Bad Kissingen.
    Messer plus Straße plus Ex Freundin

    BAD KISSINGEN. Nachdem ein 28-Jähriger am vergangen Freitag auf seine Ex-Freundin eingestochen hat, ist die 27-Jährige bedauerlicherweise in der vergangenen Nacht im Krankenhaus ihren schweren Verletzungen erlegen. Die Kriminalpolizei Schweinfurt ist in Abstimmung mit der Staatsanwaltschaft auf der Suche nach wichtigen Zeugen.

  27. karlheinz sagt:

    Nur mal am Rande erwähnt sei der Standort der Redner der „Gegendemo“: auf dem Dach eines Carsharing-VW-Busses vom Karlsruher „Stadtmobil“.
    Wer das mit seinem privaten Fahrzeug macht oder das andere machen lässt, ist da selbst verantwortlich. Und wer sich da hinstellt, ist für sich selbst verantwortlich.
    Auf einem Autodach zu stehen, ist aber grundsätzlich nicht ungefährlich, jedenfalls dämlich und sollte nicht nachgemacht werden.

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