
Greta Thunberg
Foto: dts Nachrichtenagentur
Berlin – Die schwedische Klimaaktivistin Greta Thunberg sieht überfüllte Züge nicht als Problem. Diese seien ein „gutes Zeichen“, da es bedeute, dass die Nachfrage nach Zugreisen hoch sei, teilte Thunberg am Sonntag über Twitter mit.
Damit nahm sie auf ein Foto Bezug, das sie am Samstag gepostet hatte. Darauf war sie mit Gepäck auf dem Boden eines ICE sitzend zu sehen. „Traveling on overcrowded trains through Germany“, schrieb sie dazu.
Am Sonntag legte sie nach, dass sie in zwei verschiedenen Zügen auf dem Boden gesessen habe. Zuvor sei ihr Zug aus Basel aus dem Verkehr gezogen worden. Erst nach Göttingen habe sie dann einen Sitzplatz bekommen. Das sei aber natürlich kein Problem und sie habe auch nie gesagt, dass es eins sei, so Thunberg.
Unterdessen meldete sich am Sonntag auch die Deutsche Bahn zu Wort. Demnach sei Thunberg „freundlich und kompetent“ zwischen Kassel und Hamburg an ihrem Sitzplatz in der Ersten Klasse betreut worden.
Bei Twitter teilte das Unternehmen mit, dass man sich über die Reise Thunbergs im ICE freue, es aber „noch schöner“ gewesen wäre, wenn die Aktivistin auch über den weiteren Reiseverlauf berichtet hätte. (dts Nachrichtenagentur)
Our train from Basel was taken out of traffic. So we sat on the floor on 2 different trains. After Göttingen I got a seat.This is no problem of course and I never said it was. Overcrowded trains is a great sign because it means the demand for train travel is high!
— Greta Thunberg (@GretaThunberg) December 15, 2019

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