Donnerstag, 21. November 2019

AKK kritisiert Auftritt von Greta Thunberg im Hambacher Forst

17. August 2019 | 2 Kommentare | Kategorie: Nachrichten, Politik

Greta Thunberg
Foto: dts Nachrichtenagentur

Berlin  – CDU-Chefin Annegret Kramp-Karrenbauer hat den Auftritt von Greta Thunberg im Hambacher Forst kritisiert.

„Ob es dem Anliegen guttut, sich mit vermummten Besetzern zu zeigen, muss sie entscheiden. Ich finde es jedenfalls nicht in Ordnung“, sagte Kramp-Karrenbauer den Zeitungen der Funke-Mediengruppe.

Gleichzeitig zeigte die CDU-Vorsitzende Respekt vor den Leistungen der 16-jährigen Klimaaktivistin. „Es ist ein Verdienst von Greta Thunberg, eine Bewegung etabliert und ein Thema öffentlichkeitswirksam gesetzt zu haben.“

Thunberg war im Hambacher Forst auf Bildern mit vermummten Umweltschützern zu sehen. (dts Nachrichtenagentur)

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2 Kommentare auf "AKK kritisiert Auftritt von Greta Thunberg im Hambacher Forst"

  1. Peter Patriot sagt:

    Von Henryk M. Broder

    Ich liebe Greta. Nicht wegen ihrer Zöpfe, nicht wegen ihres Mondgesichts, nicht weil sie an Asperger leidet und auch nicht, weil sie das Schulschwänzen zu einem moralischen Imperativ erhoben hat. Ich liebe Greta, weil sie es – wenn auch ungewollt – geschafft hat, die westliche Gesellschaft als das zu entlarven, was sie ist: abergläubisch, dekadent, dumm, hysterisch, infantil und süchtig nach Erlösung. Eine beachtliche Leistung für eine Sechzehnjährige aus einer schwedischen Mittelstandsfamilie, die wahrscheinlich keine Zeile von Max Weber, Karl Marx, Sigmund Freud oder Theodor W. Adorno gelesen hat. Wozu auch?

    Artefakt ohne Privatsphäre

    Greta hat alle hinter sich gelassen. Über keine Person des öffentlichen Lebens ist so viel in einer so kurzen Zeit geschrieben….

    • Peter Patriot sagt:

      …..und berichtet worden. Sie hat vor dem Europaparlament gesprochen, auf dem Weltwirtschaftsforum in Davos und der Klimakonferenz in Kattowitz. Jean-Claude Juncker hat sie umarmt, der Papst auf dem Petersplatz begrüsst. Und sollte sie demnächst den Friedensnobelpreis bekommen, wäre das nur ein weiterer Schritt auf dem Wege zu ihrer Seligsprechung zu Lebzeiten.

      Natürlich ist Greta ein Artefakt, ein «von Menschen hergestellter Gegenstand», in der Sprache von Archäologen, ein «unechtes, durch Eigenschaften der Methode hervorgerufenes Ergebnis», wie es ein Zauberer sagen würde, der einen vollbesetzten Bus von der Bühne verschwinden lässt.

      Bevor sie an Bord einer Rennjacht zu einer klimaneutralen Atlantiküberquerung aufbrach, wurde sie auch gefragt, ob ihr eine eigene Toilette zur Verfügung

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