Germersheim – Viele Senioren besuchten am Dienstag das Seniorenforum im Bürgersaal.
„Ich freue mich, dass so viele den Weg hierher gefunden haben. Die Seniorenarbeit nimmt in der heutigen Zeit einen immer größeren werdenden bedeutenden Platz ein“, begrüßte Bürgermeister Marcus Schaile die große Runde.
Ziel sei es, die Senioren aktiv mit in das städtische Leben einzubinden. Um das Angebot für die Altersgruppe „60 plus“ besser gestalten zu können, hat die Stadt Germersheim einen Fragebogen verschickt. Die Ergebnisse, Ideen und Anregungen sollen dann in der Konzeption der nächsten Seniorenwoche mit einfließen.
Schaile wies explizit auf die ‚Notfalldose‘ hin. Immer mehr Menschen hätten zu Hause einen Notfall- und Impfpass, Medikamentenplan oder eine Patientenverfügung. Nur sei es für Retter meist unmöglich herauszufinden, wo diese Notfalldaten in der Wohnung aufbewahrt würden.
„Nach dem Vorbild aus Großbritannien kommen Notfallinformationen in eine Notfalldose und werden in die Kühlschranktür gestellt. Nun haben sie einen festen Platz und können in jedem Haushalt einfach gefunden werden. Sind Retter eingetroffen und sehen auf der Innenseite der Wohnungstür und dem Kühlschrank den Aufkleber mit dem Logo ‚Notfalldose‘, kann die Notfalldose rasch aus dem Kühlschrank entnommen werden und es stehen aktuelle und notfallrelevante Informationen zur Verfügung“, erklärte der Bürgermeister.
Diese Notfalldosen sollen bei der „Aktiv-Woche 60 plus“ und bei der Gesundheitsmesse 2017 vorgestellt und an Germersheimer und Sondernheimer Senioren kostenlos verteilt werden.
Kardiologe Dr. Lorenz, Chefarzt der Asklepios-Klinik referierte später zum Thema „Herzerkrankungen im Alter“.
Nach einer Kaffeepause informierte der Sicherheitsbeauftragte Heinrich Schuster zum Thema „Einbruchschutz“. Zusammen mit dem Seniorenbeauftragten Kurt Weber lockerten ein paar Bewegungsübungen die Muskeln. Musikalisch umrahmt wurde die Veranstaltung von Theo Kleinmann, Musiklehrer i. R.

Vor Beginn konnten sich die Besucher im Foyer des Stadthauses an Informationstischen des Pflegestützpunkts, des Ambulanten Hospiz- und Palliativberatungsdienstes des SKFM, des Caritas Altenzentrums und der Seniorenbeauftragtem Marlene und Kurt Weber informieren.

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