Montag, 14. Oktober 2019

Germersheim: Bürgermeisterkandidat Lutzke: „Mit Jugenbeirat Jugendliche mit ins Boot nehmen“

27. März 2017 | noch keine Kommentare | Kategorie: Kreis Germersheim, Politik regional
Unabhängiger Bürgermeisterkandidat Armin Lutzke.

Unabhängiger Bürgermeisterkandidat Armin Lutzke.

Germersheim: Der parteilose Bürgermeisterkandidat Armin Lutzke will im Fall eines Wahlsiegs einen Jugendbeirat ins Leben rufen.

Auf seinen „Zuhörertouren“ spüre er von Politikverdrossenheit, also einer negativen Einstellung der Bürger zur Politik, nichts, so Lutzke. Da sei schon eher der Wunsch, mit ins Boot genommen und in die Prozesse eingebunden zu werden. Dieser Wunsch werde vor allem von jungen Menschen an ihn herangetragen.

Es fehle zum Beispiel an Räumlichkeiten, an denen man sich bei jedem Wetter treffen könne, laute ein häufig geäußerter Vorschlag. „Eine Grillhütte wäre toll“, habe er bereits oft gehört. Viele wünschten sich mehr Gehör.

Lutzke sagt, er habe sich darüber informiert, welche Möglichkeiten er den Jugendlichen als Bürgermeister anbieten könne und hält die Einführung eines Jugendbeirats für eine gute Möglichkeit.

„Ein Jugendbeirat ist ein Zusammenschluss mehrerer Jugendlicher als Interessenvertretung, ähnlich eines Stadtrats“, so Lutzke. „Zusätzlich gehören der Bürgermeister, ein Jugendsachbearbeiter oder ein Mitarbeiter der Jugendpflege zum Jugendbeirat. In regelmäßigen, meist zweimal im Jahr, stattfindenden Sitzungen werden die anstehenden Projekte und Maßnahmen diskutiert, beschlossen und in den Haushaltsplan aufgenommen.“

Auf seiner Zuhörertour habe er bislang viele positive Rückmeldungen bekommen. Er glaube fest daran, dass ein Jugendbeirat in Germersheim funktioniere und sichere seine Unterstützung auf jeden Fall zu.

„Den Jugendlichen das Gefühl zu geben, dass sie aktiv in die Entscheidungen, die sie betreffen, eingebunden sind, gibt ihnen Selbstbewusstsein“ ist Armin Lutzke überzeugt. „Sie sehen, dass es wichtig und richtig ist, für ihre Ideen zu kämpfen. Ihnen wird eine Stimme gegeben, die bisher nicht vorhanden war, dafür werde ich mich intensiv einsetzen“.

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