Montag, 18. November 2019

Fridays for Future-Bewegung stellt Grundsatzforderungen vor

8. April 2019 | 6 Kommentare | Kategorie: Nachrichten, Politik
Fridays-for-Future-Protest

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Foto: dts Nachrichtenagentur

Berlin  – Der deutsche Ableger der Klimaschutzbewegung „Fridays for Future“ hat am Montagvormittag ein Papier mit seinen Grundsatzforderungen vorgestellt.

„Die Erwachsenen haben das größte Problem unserer Generation und aller Generationen vor uns verursacht und momentan machen sie keine Anstalten, es zu lösen“, sagte Linus Steinmetz, ein Sprecher der Bewegung, bei der Präsentation des Forderungskatalogs im Naturkundemuseum in Berlin. „Deshalb ist es jetzt unsere Aufgabe, die Zukunft der Jugendlichen zu retten.“

Auf die Versprechen und Aussagen von Erwachsenen könne man sich nicht mehr verlassen. Im Kern fordert die Bewegung die Einhaltung der Ziele des Pariser Abkommens und des 1,5-Grad-Ziels. Insgesamt umfasst der Katalog sechs Forderungen, die Deutschland dabei umsetzen soll.

So soll zum Beispiel die „Nettonull“ bei den Emissionen bis 2035 erreicht werden. Der Kohleausstieg soll bis 2030 stattfinden. Zudem solle bis 2035 eine hundertprozentige erneuerbare Energieversorgung sichergestellt werden.

Die Bewegung forderte die Bundesregierung in ihrem Papier außerdem auf, Subventionen für fossile Energieträger bis Ende 2019 zu beenden. Ein Viertel der Kohlekraft soll bis dahin abgeschaltet werden.

Eine letzte Forderung der Aktivisten ist eine CO2-Steuer auf alle Treibhausgasemissionen. „Der Preis für den Ausstoß von Treibhausgasen muss schnell so hoch werden wie die Kosten, die dadurch uns und zukünftigen Generationen entstehen. Laut UBA sind das 180 Euro pro Tonne CO2“, heißt es in dem Papier.

Die Verwirklichung dieser sechs Forderungen müsse „sozialverträglich“ gestaltet werden und dürfe „keinesfalls einseitig zulasten von Menschen mit geringem Einkommen gehen“, so die Bewegung weiter. Diesbezüglich müssten die Regierungen „entsprechende Konzepte“ vorlegen.

Nach Angaben der „Fridays for Future“-Bewegung wurde der Forderungskatalog in einer bundesweiten Arbeitsgruppe und in Zusammenarbeit mit Wissenschaftlern erstellt. Aktuell gehen deutschlandweit jeden Freitag Tausende junge Menschen unter dem Motto „Fridays for Future“ auf die Straße, um für eine andere Klimapolitik zu demonstrieren.

Ausgelöst hatte die Bewegung die schwedische Aktivistin Greta Thunberg. Diese hatte erstmals am 20. August letzten Jahres den Unterrichtsbesuch verweigert, um für Klimaschutz zu protestieren. Mittlerweile ist daraus eine globale Bewegung geworden. (dts Nachrichtenagentur)

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6 Kommentare auf "Fridays for Future-Bewegung stellt Grundsatzforderungen vor"

  1. Diego sagt:

    Mich würde mal interessieren was die Co2 Steuer, über die zur Zeit disakutiert wird, der Umwelt bringen soll.
    Egal wie, sie wird durch Strom, Heizöl, Gas oder Benzin direkt auf den Endverbraucher umgelegt.
    Ich bin dann gezwungen diese höheren Preise zu bezahlen.

    – Sollte die Erderwährmung nicht weiter fortschreiten, muss ich im Winter nun irgendwie Heizen.
    – Ich muss zur Arbeit kommen also brauch ich ein Auto und muss tanken (Auf den Land fährt nicht alle 10 min ne bahn) und egal ob Benziner, Diesel oder auch E-Auto (wenn man sichs leisten kann) die CO2 Steuer wäre auf die ein oder andere art fällig ohne der Umwelt genutzt zu haben.

  2. Aufgewachter sagt:

    Nur noch erneuerbare Energie ab 2035!

    Und wo soll der Strom dann an windstillen Winterabenden herkommen?
    Aus Batterien?
    In der Größenordnung sind die nicht einmal am Horizont in Sicht! Meine Güte, diese Schlauberger hätten besser mal freitags am Physikunterricht teilgenommen.

  3. qanon sagt:

    Jede Woche wird eine neue Sau durchs grüne Super Globaliseriungsdorf gejagt. Derweil ist es Gretel Thunfisch oder so ähnlich? Der Opa vom Gretel war übrigens der Entdecker der These des menschengemachten Klimawandels. Zufall?

    • Tobi sagt:

      Der Opa war Schauspieler

      • Diego sagt:

        Der Opa mütterlicherseits war Wirtschaftswissenschaftler. Ob er sich mit dem Klima beschäftigt hat, weiß ich nicht.

        Aber die Aktiengesellschaften der Eltern schiessen in die höhe, seit sie ihre Tochter in die Öffentlichkeit geschoben haben

  4. Friedrich sagt:

    Na klar.
    Und die Kinder im Kongo schuften in Kobaltminen damit Papi sein E.Auto bezahlen kann, um diese Gören zur Demo zu kutschen.
    Ja isklar.

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