Donnerstag, 16. Juli 2020

Trittin sieht Parallelen bei „Fridays for Future“ und 68er-Bewegung: „Auch damals gab es alte Säcke und Besserwisser“

5. April 2019 | 2 Kommentare | Kategorie: Politik

Foto: dts Nachrichtenagentur

Berlin  – Der Grünen-Politiker und frühere Bundesumweltminister, Jürgen Trittin, sieht Parallelen zwischen der 68er-Bewegung und dem Protest der „Fridays for Future“-Aktivisten.

„Ähnlich wie die 68er klagt auch die `Fridays-for-Future`-Bewegung Dinge ein, die in der Gesellschaft angeblich Konsens sind. Bei den 68ern waren es Demokratie, Frieden, die Wahrung der Menschenrechte. Heute geht es um die Begrenzung der Klimakrise“, sagte Trittin den Zeitungen des „Redaktionsnetzwerks Deutschland“.

„Nichts empört junge Menschen mehr als Heuchelei und die Diskrepanz zwischen Reden und Handeln“, so der frühere Umweltminister. Die „Fridays for Future“-Bewegung widerlege das Klischee einer angeblich unpolitischen Jugend. „Da gehen sehr aufgeweckte, kreative, gut informierte und beharrliche Schüler auf die Straße.

Klar, das erinnert mich an meine Jugend“, so der Grünen-Bundestagsabgeordnete weiter. Und wie damals gebe es „auch heute alte Säcke, pardon, Besserwisser. Die rufen jetzt: `Schulpflicht!, Schulpflicht!`“, beklagte Trittin.

„Würde die ältere Generation ihre Selbstverpflichtung beim Klimaschutz ernst nehmen, bräuchten die Schüler die Schulpflicht nicht verletzen“, sagte Trittin. Für Freitag sind erneut bundesweit Schülerstreiks angekündigt.

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2 Kommentare auf "Trittin sieht Parallelen bei „Fridays for Future“ und 68er-Bewegung: „Auch damals gab es alte Säcke und Besserwisser“"

  1. GGGGGGKKKKKEEEE sagt:

    „Während seines Studiums (1977) war Trittin für die Sozialistische Bündnisliste (SBL), einem Zusammenschluss aus maoistischem Kommunistischem Bund (KB), Mitgliedern der trotzkistischen Gruppe Internationale Marxisten (GIM) und weiteren linksradikalen Studenten, Mitglied im Fachschaftsrat Sozialwissenschaften.“

    Quelle: Wikipedia

    Wenigstens nach 40 Jahren könnte Trittin mal darüber nachdenken inwiefern Genosse Mao für „Demokratie, Frieden, die Wahrung der Menschenrechte“ stand.

    „Der niederländische Sinologe und Historiker Frank Dikötter ermittelte durch Auswertung von minutiös geführten Berichten der Sicherheitsdienste aus der damaligen Zeit mindestens zusätzliche 45 Millionen Tote in den Jahren 1958 bis 1962 als Folge der verfehlten Politik Maos.“ Quelle: Wikipedia

    • Aufgewachte sagt:

      Dem ist nichts hinzuzufügen, höchstens noch, dass die Möglichkeit, das Klima zu schützen, ein ganz genial ausgedachter Schwindel von bestimmten „Eliten“ ist, die mit diesem Klimawahn eine ganze Generation indoktrinieren.

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