Donnerstag, 18. Juli 2019

Behörden: Linksextreme wollen „Fridays for Future“ unterwandern

16. Juni 2019 | 10 Kommentare | Kategorie: Nachrichten

Fridays-for-Future-Protest.
Foto; dts Nachrichtenagentur

Berlin  – Sicherheitsbehörden in Nordrhein-Westfalen fürchten eine Beeinflussung der „Fridays for Future“-Bewegung durch Linksextreme. Das berichtet die „Bild am Sonntag“.

In einer Behörden-Einschätzung heißt es mit Blick auf die geplante Großveranstaltung von Fridays for Future am 21. Juni in Aachen: „`Fridays for Future` stützt sich (…) bei der Vorbereitung der Großveranstaltung am 21. Juni 2019 in Aachen auch auf das organisatorische Know-how von Angehörigen der linksextremistischen Szene.“

Es gebe konkrete Verbindungen zur bundesweit agierenden Gruppe „Interventionistische Linke“. Sie tritt immer wieder bei gewalttätigen Globalisierungs-Protesten in Erscheinung, etwa beim G20-Gipfel 2017 in Hamburg, und wird vom Verfassungsschutz beobachtet.

Zugleich warnen die Behörden, dass sich „Fridays for Future“-Demonstranten von Aktivisten der Anti-Kohle-Bewegung „Ende Gelände“ beeinflussen lassen. Die Gruppe engagiert sich auch im Hambacher Forst.

„Die linksextremistisch beeinflusste `Ende Gelände`-Kampagne erkennt ohne Zweifel ihre Chance, unter dem Deckmantel des Klimaschutzes demokratische Demonstranten für ihre illegalen Aktionsformen zu gewinnen, um diese damit als vermeintlich gesellschaftlich akzeptierte und legitime Form des Protestes gegen den Klimawandel erscheinen zu lassen“, so die Einschätzung der Behörden.

Das positive Image der Klimaschützer solle auf „Ende Gelände“ abstrahlen und über das eigentliche Ziel, einen gesellschaftlichen Systemwechsel zu erreichen, hinwegtäuschen.

Eine Sprecherin der Aachener Ortsgruppe von „Fridays for Future“ sagte der „Bild am Sonntag“: „Natürlich sammeln wir die Erfahrungen von verschiedenen Gruppierungen bei der Organisation einer solchen Veranstaltung. Aber wir treffen unseren eigenen Entscheidungen im Konsens und das lassen wir uns nicht nehmen.“

An illegalen Aktionen werde man sich im Übrigen nicht beteiligen: „Auf unsere Demo werden verschiedenste Menschen kommen. Und wir werden gemeinsam, friedlich, bunt und kreativ deutlich machen, dass sich was ändern muss. Von uns wird zu keinem Zeitpunkt Eskalation ausgehen.“ (dts Nachrichtenagentur)

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10 Kommentare auf "Behörden: Linksextreme wollen „Fridays for Future“ unterwandern"

  1. Helga sagt:

    Nun ja, das versuchen doch auch Politiker, die neidisch auf den Erfolg und die Akzeptans von Fridays for Future schauen. Ich denke mal, die jungen Leute sind zu clever , um sich vor den Karren von irgendwem spannen zu lassen. Diese großartigen, jungen Menschen sind unsere Zukunft und ich hoffe sehr, dass sie unbeirrt ihren Weg weiter gehen.

    • Frau Holle sagt:

      Sorry liebe Helga, aber meiner Meinung nach hat sich diese ach so clevere Jugend bereits vor den Karren spannen lassen. Und wenn diese großartigen junge Leute unsere Zukunft sind, dann ist Deutschland da, woe die Sonne nie scheint….und damit mein ich nicht London….

      • Magnetmensch sagt:

        Es wäre IHRE Aufgabe gewesen wenigstens IHRE Kinder so in ein Leben zu begleiten, dass diese in der Lage sind, jeder auf seine Weise und nach seiner individuellen Begabung, die Herausforderungen der Zukunft anzunehmen und intelligente Lösungen entwickeln zu können. Ich habe in die Ausbildung meines Sohnes einen sechsstelligen Betrag investiert und diese gut ausgebildeten Menschen verorten Sie jetzt „da, woe die Sonne nie scheint“??? Ihre Verunglimpfung ganzer junger Generationen ist eine bodenlose Unverschämtheit!

      • Magnetmensch sagt:

        Ich habe volles Vertrauen in die jungen Leute. Fridays for Future wird sich nicht vor einen gewalttätigen Karren spannen lassen. Im Übrigen gilt auch hier: „Wer ohne Fehler sei, werfe den ersten Stein!“ Die Veranstalter müssen ihre eigenen Erfahrungen machen, notfalls auch mit Fehlern… Hoffen wir, dass es kleinere Fehler bleiben!

    • Danny G. sagt:

      In Deutschland hat es Tradition sich vor einen Karren spannen zu lassen. Die jungen FFF Demonstranten sind schon fleissig dabei ihn zu ziehen. Dass das auch ältere Menschen nicht bemerken ist, wie schon eingangs erwähnt, typisch Deutsch. Daher .. ich weiss, welchen Karren Sie ziehen liebe Helga.. daher gehe ich nicht weiter darauf ein..

      Karren die in Deutschland schon gezogen wurden, vor allem von Kindern/Jugendlichen/Schülern:
      Gold gab ich für Eisen
      Lebensraum im Osten
      Hitlerjugend BDM
      68er Bewegung und Hippies
      Freie deutsche Jugend Fdj
      Waldsterben
      Saurer Regen
      Abrüstung
      Ozonloch
      Ozon Fahrverbote
      BSE
      Feinstaub
      NoX
      Kampf gegen Rechts
      Klimapanik

      Mich lässt dieser ganze Popanz völlig kalt, weil ich weiss, dass in spätestens ein oder zwei Jahren ein neuer Karren zum Ziehen bereit steht.

      • Steuerzahler sagt:

        Ihre Gelassenheit ist bewundernswert. Meine Hochachtung!

      • Aufgewachte sagt:

        Vollkommen richtig erkannt, Danny G. Die Jugend ist vollkommen emotionalisiert und beschreitet mal wieder einen Weg, der ins Elend führt. Die Strippenzieher sind bekannt, und wie schon immer in der Vergangenheit meinen die junge Leute, für das Richtige zu kämpfen. Sie erkennen dabei nicht, dass sie massiven Täuschungen erliegen. Die naturwissenschaftlichen Basics sind halt nicht vorhanden.

        • Siglinde sagt:

          Ja, besonders die „linksversiffte Zeckenjugend“ ist ein einziges Elend!
          Gerhard Schröder z.B.: 5 Frauen und 1 Gasleitung bei Putin am Hals!
          Einfach nur TRAGISCH!

        • Tobi sagt:

          Du hast natürlich die naturwissenschaftlichen Basics um den menschgemachten Klimawandel zu widerlegen.

          Dann mal raus damit, ein Nobelpreis sollte dir sicher sein.

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