
Mit regelmäßigen Übungen bleibt der Rücken fit.
Foto: Rance Costa/ www.flickr.com/photos/djrome/4253030164
Ob im Nacken, zwischen den Schulterblättern oder am Steiß: Rückenschmerzen sind unangenehm und schränken im Alltag ein. Mit ein paar hilfreichen Übungen kann man die Rückenmuskulatur wieder in Schwung bringen.
Rückenschmerzen sind längst kein Leiden mehr, das ausschließlich älteren Menschen vorbehalten ist. Nicht umsonst werden die Beschwerden auch gern als Volkskrankheit beschrieben. Wann es einen trifft, hängt also nicht nur vom Alter ab, sondern vor allem davon, wie man seinen Rücken belastet.
Schwere oder einseitige Belastungen im Job, zu langes Sitzen oder zu wenig Bewegung können Ursachen für Rückenschmerzen sein. Diesen liegen oftmals verhärtete Bauch- und Rückenmuskeln zugrunde. Diese Muskelpartien sollen den Rücken in der Regel entlasten, was allerdings nur funktioniert, wenn sie auch trainiert und entspannt sind.
Bei den meisten Deutschen ist das jedoch leider nicht der Fall. 80 Prozent der Menschen, die vor einem Bildschirm arbeiten, klagen laut Aussage der Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin (BAuA) über körperliche Schmerzen.
Arbeitsmedizinerin Uta Latza von der BAuA rät deshalb, sich öfters am Tag zu bewegen: „Es hilft schon, wenn man beim Telefonieren aufsteht oder in der Mittagspause einen Spaziergang macht.“
Selbst etwas dagegen tun
Noch effektiver ist allerdings ein spezielles Rückentraining, was die stark beanspruchten Muskeln kräftigt und die Beweglichkeit fördert. Dazu kann man sich im Fitnessstudio ein individuelles Programm zusammenstellen lassen oder aber die Trainingseinheiten entspannt zu Hause absolvieren.
Damit ist man flexibel und kann jeweils morgens und abends eine 10-minütige Trainingsfrequenz absolvieren, anstatt nach der Arbeit noch schnell ins Fitnessstudio hetzen zu müssen. Ein kräftiger Rücken hilft zudem ungewohnte Bewegungen oder Belastungen zu meistern, etwa das Anheben eines schweren Pakets.
Um auch tagsüber etwas für den Rücken zu tun – sei es zur Schmerzlinderung oder -vorbeugung – können am Arbeitsplatz kleine Übungen wie diese gemacht werden:
- Die Arme vor der Brust kreuzen und die Hände auf die Schultern legen. Dabei berühren sich die Ellenbogen und drücken gegen den Brustkorb.
- Den Rücken krümmen. Die Füße stehen flach auf dem Boden.
- Jetzt bewegt sich der Oberkörper nach rechts in die eine Richtung, bis es nicht mehr weitergeht.
- Dabei sollte man tief einatmen. Beim Ausatmen dreht man sich wieder langsam nach links in die andere Richtung.
Diese und weitere Übungen fürs Büro finden Sie hier.
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