Berlin – Seit 2014 sind mindestens 2.000 vormals muslimische Flüchtlinge in Deutschland einer evangelischen oder evangelikalen Kirche beigetreten.
Das berichtet die „Welt“. Bei diesen Konvertiten handele es sich ganz überwiegend um Menschen aus dem schiitisch-persischen Kulturkreis, zumeist um Iraner. Dazu gaben 18 von 20 evangelischen Landeskirchen (vertreten rund 22 Millionen Protestanten) sowie die Evangelische Allianz (vertritt rund 1,8 Millionen Evangelikale) Schätzungen ab.
Demnach gab es in den Landeskirchen mindestens 1.200 Beitritte, in den Freikirchen mindestens 800 – meist verbunden mit einer Taufe. Mehr als eine solche erste Annäherung ist derzeit nicht möglich, weil Übertritte von Ex-Muslimen nirgends systematisch registriert werden.
Für die katholischen Bistümer ist selbst eine solche Schätzung nicht zu leisten, erklärte der Sprecher der Deutschen Bischofskonferenz, obgleich es auch in ihren Reihen Ex-Muslime gebe. Die meisten Kirchenvertreter gehen von einer beträchtlichen Dunkelziffer aus, weil viele Pfarrer in Eigeninitiative auf die Taufe vorbereiteten.
Laut den meisten befragten Kirchenvertretern war zumindest ein Teil der iranischen Neu-Christen schon im Herkunftsland übergetreten. So konstatiert Annette Kurschus, die Präses der westfälischen Landeskirche, die orientalischen Neumitglieder seien „vor allem Christen aus dem Iran, die dort nicht ohne Lebensgefahr getauft werden konnten und dies nun in Deutschland nachholen wollten“.
Dieser Befund wird durch Beobachtungen der religiösen Szene im Iran gedeckt. Laut Internationalem Institut für Religionsfreiheit (IIR) ist im Iran „eine Bekehrungswelle“ im Gang. Der IIR-Vorsitzende Thomas Schirrmacher schätzt „die Zahl der Konversionen auf bis zu 500.000 im vergangenen Jahrzehnt“. (dts Nachrichtenagentur)

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Der beste Schutz vor Abschiebung… als Christen könnten sie ja in ihrer Heimat verfolgt werden… die sind nicht doof.
Sie kennen alle 2000 persönlich?